Frau, Leben, Freiheit

Musikalisch-kulinarische Informationsveranstaltung am Sonntag, dem 12. Februar 2023 von 15.30 bis 17.30 Uhr in der Citykirche.

Während die iranische Regierung das Recht auf Leben weiter mit Füßen tritt, setzen sich Teile der iranische Bevölkerung beharrlich für die Menschenrechte ein. Diesen Menschen gilt unsere Solidarität. Neben aktuellen Informationen sollen Kultur und Austausch bei iranischem Essen der Schwerpunkt dieser Veranstaltung sein. Für den zum Thema passenden musikalischen Rahmen sorgen Sasan Azodi und Fatima Adeli.

Auf Ihr Kommen freut sich die Kooperation von in Aachen lebenden Iraner*innen, Amnesty International, dem Büro der Regionen, dem Katholikenrat Aachen-Stadt und Aachen Land und der Kirche für die Stadt e.V (Citykirche) und der Save-me-Kampagne.

Foto: I. Heck-Böckler

Holocaustgedenktag 2023

„Wer könnte atmen ohne Hoffnung…“ – Leben und Werk der deutsch – jüdischen Dichterin Rose Ausländer

Gedenkveranstaltung an die Shoah am Sonntag, dem 29. Januar 2023 um 15 Uhr in der Citykirche St. Nikolaus

Mitwirkende: Johanna Schmidt, Violine

Lydia Hilgers, Klavier
Mona Creutzer, Theater k: Rezitation
Sylvia Engels; Maire- Therès Jung; Angelika Quadflieg, Monika Schmitz

Rose Ausländer ist eine der bedeutendsten jüdisch – deutschen Dichterinnen des 20. Jahrhunderts. Alfred Margul Sperber nannte sie bewundernd „die Sappho der östlichen Landschaft“. Rosalie Scherzer kam am 11. Mai 1901 in Czernowitz, in der Landschaft der Bukowina zur Welt. Sie nannte das „Buchenland“ liebevoll, „die Landschaft, die mich erfand“.

Czernowitz, auch „Klein – Wien“ genannt, war damals die östlichste und bedeutenste deutschsprachige Kulturmetropole der österreichisch – ungarischen Doppelmonarchie,

Anderthalb Jahrhunderte war die Bukowina eine Heimat jüdisch – deutscher Symbiose.

Paul Celan, Alfred Margul – Sperber und Selma Meerbaum –Eisinger und auch viele jiddische Dichter sind in Czernowitz geboren.

Die für Literatur, Lyrik, Theater, Philosophie aufgeschlossene, liberale Atmosphäre in der Stadt, das friedliche Zusammenleben verschiedener Völker und Kulturen  und zugleich eine vom Chassidismus geprägte Wort – und Naturmystik sind die geistigen Quellen aus denen die spätere Dichterin ihre Sprache schöpft.

Schreiben wird für Rose Ausländer zur Überlebensquelle: Schreiben ist Überleben. Gedichte sind ihr Lebensatem.

Dies gilt besonders für die Zeit der Shoah, in der Rose Zwangsarbeit im Straßenbau leisten musste, in der sie sich in ständiger Todesangst vor der Deportation befand und sich   in Kellern mit ihrer Mutter verstecken musste, in dieser Zeit wird das Wort, das Gedicht, die geistige Welt zur Kraft, zu überleben.

Foto von Rose Ausländer

Meditativer Tanz im Advent

Weitere Termine: Samstag 10 u. 17.12. – jeweils 16:00 bis 17:00

Unter Anleitung werden langsame Kreistänze zu meditativer Musik getanzt.

Wir laden einige ausgebildete Dozentinnen zum gemeinsamen „Sacred Dance – Meditation des Tanzes“ in unserer Kirche ein und freuen uns über Ihre Teilnahme. Das Video “Tanzen für den Frieden”  vom Weltfriedenstag gibt Ihnen einen ersten Eindruck von dieser Art des meditativen Tanzens.

  • Keinerlei Vorkenntnisse erforderlich! Bewusst vereinfachte Schrittfolgen.
  • Die Termine sind voneinander unabhängig. Einstieg jederzeit möglich.
  • Eintritt frei.

Foto: pixabay.com

Klavierkontemplation mit Heribert Elfgen

Am am 26.11., 03.12., 10.12. und 17.12 jeweils Klavierkontemplation von 12 bis 13.00 Uhr  Uhr mit Heribert Elfgen. Eine Stunde sich vom Klavier schenken lassen. Es ist auch möglich nur ein paar wohltuende Minuten zu verweilen, und dann weiter zu gehen.

Foto: Kyler Nixon /unsplash

Klavierkontemplation mit Heribert Elfgen

Am am 26.11., 03.12., 10.12. und 17.12 jeweils Klavierkontemplation von 12 bis 13.00 Uhr  Uhr mit Heribert Elfgen. Eine Stunde sich vom Klavier schenken lassen. Es ist auch möglich nur ein paar wohltuende Minuten zu verweilen, und dann weiter zu gehen.

Foto: Kyler Nixon /unsplash

Klavierkontemplation mit Heribert Elfgen

Am am 26.11., 03.12., 10.12. und 17.12  jeweils Klavierkontemplation von 12 bis 13.00 Uhr  Uhr mit Heribert Elfgen. Eine Stunde sich vom Klavier schenken lassen. Es ist auch möglich nur ein paar wohltuende Minuten zu verweilen, und dann weiter zu gehen.

Foto: Kyler Nixon /unsplash

Klavierkontemplation mit Heribert Elfgen

Am am 26.11., 03.12., 10.12. und 17.12 jeweils Klavierkontemplation von 12 bis 13.00 Uhr  Uhr mit Heribert Elfgen. Eine Stunde sich vom Klavier schenken lassen. Es ist auch möglich nur ein paar wohltuende Minuten zu verweilen, und dann weiter zu gehen.

Foto: Kyler Nixon /unsplash

Der deutsch-Arabische Lyrik-Salon

Literarische Begegnung der Kulturen

صالون الشِّعر الألماني العربي

Es lesen: Fouad EL-Auwad (Gastgeber), Christoph Leisten, Jürgen Nendza, Katrin Niemela, Patrick Beck, Michael Augustin, Simone Scharbert, Abdulrahman Almajedi, Manfred H. Freude und Angela Lohausen

Musik: Razgar Karim

“Der von dem Dichter Fouad EL-Auwad ins Leben gerufene und von ihm seit 2005 jährlich organisierte deutsch-arabische Lyrik-Salon schafft die Möglichkeit für Begegnungen auf literarischer Ebene und baut eine Brücke zwischen der arabischen und der europäischen Welt. Die „Weltsprache der Poesie“ ist ein Medium, das gewiss mehr als jedes andere Medium dazu geeignet ist, in einen lebendigen Dialog einzutreten und Verständigung zu ermöglichen. Indem die Lyrik nicht im Vorgegebenen verharrt, sondern „das Andere“ der Sprache sucht, begibt sie sich auf diesen Weg der Verständigung.

Dass Verständigung und Versöhnung in einer Welt zunehmender Konfrontation – der Konfrontation zwischen arm und reich, zwischen Nord und Süd, zwischen sogenannter westlicher und sogenannter „östlicher“ Welt – in unserer Zeit immer wichtiger wird, liegt auf der Hand. Deswegen freuen wir uns sehr, dass der „deutsch-arabische Lyrik-Salon seit 2005 eine Bühne der Verständigung ist.”
Christoph Leisten

Der Gastgeber:

Fouad EL-Auwad, *1965 in Damaskus / Syrien. Lyriker, bildender Künstler, Erzähler, Übersetzer, Publizist, Herausgeber sowie Initiator und Kurator des „deutsch-arabischen Lyrik-Salons“. Neben zahlreichen eigenen Gedicht- und Prosabänden (zuletzt erschien u.a. der Gedichtband „Buch der Momente“, 2018 und “Die blaue Müdigkeit”, 2019) sind von ihm diverse Bücher unterschiedlicher Genres sowohl ins Deutsche als auch ins Arabische übersetzt und herausgegeben worden. Beiträge in renommierten Anthologien und Zeitschriften. Er arbeitet für verschiedene deutsche Zeitungen und Rundfunkanstalten.

Einlass 19:00 Uhr
Der Eintritt ist frei

Foto: Fouad EL-Auwad & Christoph-Leisten

Friedenstanzen

Tritt ein in den Kreis
Jetzt
Tanzend dem Frieden entgegen
in Dir
und in mir
Kreise ziehend
wie einm Stein
der ins Wasser fällt

Die Teilnahme ist kostenfrei, Spenden für die Citykirche erwünscht.

Foto von Pixabay

16. Wollsammeltag für das „Stricken gegen die Kälte“

Zum 16. Mal findet nun eine Wollsammelaktion für das Strickcafé „Stricken gegen die Kälte“ der Save-me-Kampagne statt. Im nächsten halben Jahr wird für afghanischen Flüchtlingen, die im Iran in der Nähe von Teheran leben, gehandarbeitet. Bereits vor der Machtübernahme der Taliban sollen nach Angaben der Vereinten Nationen mehr als drei Millionen Afghanen im Iran gelebt haben, der Großteil illegal. Vielerorts werden sie als billige Arbeitskräfte ausgebeutet, den meisten afghanischen Kindern bleibt der Zugang zum iranischen Bildungssystem verwehrt, auch dann wenn sie im Iran geboren sind.

Wenn Sie diese Aktion unterstützen möchten, freuen wir uns über Ihre Woll- und Portospende, die wir zwischen 10.00 und 17.00 Uhr gerne annehmen.

Gesundheit ist wichtig: Selbstverständlich gelten die aktuellen Hygieneregeln.
Das Abgeben der Wolle ist kontaktlos möglich. Wir werden Wäschekörbe in der Kirche aufstellen.

Foto: privat