Friedenstanzen

Tritt ein in den Kreis
Jetzt
Tanzend dem Frieden entgegen
in Dir
und in mir
Kreise ziehend
wie einm Stein
der ins Wasser fällt

Die Teilnahme ist kostenfrei, Spenden für die Citykirche erwünscht.

Foto von Pixabay

16. Wollsammeltag für das „Stricken gegen die Kälte“

Zum 16. Mal findet nun eine Wollsammelaktion für das Strickcafé „Stricken gegen die Kälte“ der Save-me-Kampagne statt. Im nächsten halben Jahr wird für afghanischen Flüchtlingen, die im Iran in der Nähe von Teheran leben, gehandarbeitet. Bereits vor der Machtübernahme der Taliban sollen nach Angaben der Vereinten Nationen mehr als drei Millionen Afghanen im Iran gelebt haben, der Großteil illegal. Vielerorts werden sie als billige Arbeitskräfte ausgebeutet, den meisten afghanischen Kindern bleibt der Zugang zum iranischen Bildungssystem verwehrt, auch dann wenn sie im Iran geboren sind.

Wenn Sie diese Aktion unterstützen möchten, freuen wir uns über Ihre Woll- und Portospende, die wir zwischen 10.00 und 17.00 Uhr gerne annehmen.

Gesundheit ist wichtig: Selbstverständlich gelten die aktuellen Hygieneregeln.
Das Abgeben der Wolle ist kontaktlos möglich. Wir werden Wäschekörbe in der Kirche aufstellen.

Foto: privat

„Brennende Lichter – Jüdische Lebenswelten im Spiegel deutsch-jüdischer Literatur“

Lyrik, Prosa und Musik: „Brennende Lichter – Jüdische Lebenswelten im Spiegel deutsch-jüdischer Literatur“

Rezitation:
Mona Creutzer, Theater K
Annette Schmidt, Theater K
Sylvia Engels

Musik:
Johanna Schmidt, Violine, Viola
Marliese Reichard, Klavier

Der Eintritt ist frei.

Menschen, Bilder, Orte. 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland – Rahmenprogramm (PDF)

Bild: Porträt der Schauspielerin, Sängerin und Kabarettistin Dora Gerson, Foto: © Stiftung Deutsches Kabarettarchiv e. V.

„Heute normal!? Jüdisches Leben in Deutschland“

Diskussion
Der Eintritt ist frei.

Menschen, Bilder, Orte. 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland – Rahmenprogramm (PDF)

Bild: Porträt der Schauspielerin, Sängerin und Kabarettistin Dora Gerson, Foto: © Stiftung Deutsches Kabarettarchiv e. V.

Genug für alle! Genug für mich?

Suffizienz Aktion von MISEREOR

Die 15 Tage-Challenge „Genug für Alle“ von MISEREOR startet am 29. Juli, dem Erdüberlastungstag. Das bedeutet, dass an diesem Tag alle Ressourcen für 7,9 Milliarden Menschen in 2022 verbraucht sind. Die Challenge ist 15 Tage lang innerhalb der planetaren Grenzen unserer Erde zu leben. Mehr Informationen zu der Aktion samt der Anmeldungsmöglichkeit finden Sie auf der MISEREOR-Website

Die KHG Aachen schließt sich der Aktion von MISEREOR an und lädt zu zwei Treffen zum Austausch von Erfahrungen, die während der Challenge gemacht werden ein (31. Juli & 7. August). Mehr Informationen finden Sie auf der KHG Aachen Website.

Foto: Sander Lenaerts/Unsplash

 

Der Krieg als Menschenrechtskrise

Die Ukraine und Russland –
welche humanitären Hilfen sind nötig und wie können sie geleistet werden?

Kooperationsveranstaltung von Amnesty International, der ökumenischen Citykirche St. Nikolaus Aachen, dem Eine-Welt-Forum, dem Büro der Regionen Aachen-Stadt und Aachen-Land, der Save-me-Kampagne, der Evangelischen Stadtakademie und dem Ev. Erwachsenenbildungswerk Aachen
Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine verstößt nicht nur gegen das Völkerrecht, er bringt eine Reihe von Kriegsverbrechen und schwersten Verletzungen der Menschenrechte mit sich, die der Zivilbevölkerung gelten. Wiederholte Angriffe auf Wohngebiete, Krankenhäuser, Schulen, Kindergärten, Kultureinrichtungen ebenso wie das gezielte Töten von Zivilpersonen auf offener Straße gehören zum militärischen Vorgehen des Aggressors. Sie terrorisieren und traumatisieren die leidende Bevölkerung zusätzlich und verstärken Fluchtbewegungen gen Westen, innerhalb der Ukraine wie in die benachbarten Staaten. Diese Menschenrechtskrise wird erweitert durch die repressiven Maßnahmen Russlands gegen alle Personen, die sich in Russland selbst friedlich gegen den Krieg wenden oder unabhängig über ihn berichten wollen.
Wie ist es möglich, die massiven Verstöße gegen Völkerrecht und Menschenrechtsnormen durch die russische Armee beweiskräftig zu dokumentieren? Wie lässt sich humanitäre Unterstützung vor Ort in der Ukraine und für die Geflüchteten in den angrenzenden Ländern organisieren? Welche Schutzkonzepte werden entwickelt für die MenschenrechtsaktivistInnen, die mutigen Medienschaffenden, die möglichen Deserteure aus der Armee in Russland? Und wie bleibt im Blick, dass Schutz z.B. durch Aufnahme in Ländern der EU auch jenen zu gewähren sein sollte, die aus der Ukraine flüchten, ohne deren Staatsangehörige zu sein, wie im Fall von Studierenden aus Drittstaaten?

Referierende:
•    Das kirchliche Engagement in der Region für die Geflüchteten aus der Ukraine (Martin Pier, Katholikenräte Aachen Stadt und Land)
•    Bericht einer in Aachen lebenden Ukrainerin (Kate)
•    Das Engagement der Kommunen vor Ort für die Geflüchteten am Beispiel Aachens (Hilde Scheidt, 1. Bürgermeisterin der Stadt Aachen)
•    Wie geht die Menschenrechtsorganisation Amnesty International mit einem Krieg wie diesem um? Was sind für sie hier die Aufgaben und Herausforderungen? (Tim Schröder, Fachkommission Asyl von Amnesty International; Hamburg)

Moderation: Dr. phil. Uwe Beyer

Der Eintritt ist frei.

Foto: Copyright Amnesty International; General views of damaged civilian infrastructure in Kharkiv, Ukraine, April 2022

Klavierkontemplation mit Heribert Elfgen

Am 02. April zwischen 12 und 13 Uhr Klavierkontemplation mit Heribert Elfgen.

Hinweis: Maskenpflicht, Abstand und freiwillige 3G-Regel

Foto: Kyler Nixon /unsplash

Klavierkontemplation mit Heribert Elfgen

Am 26. März sowie am 02. April zwischen 12 und 13 Uhr Klavierkontemplation mit Heribert Elfgen.

Hinweis: Maskenpflicht, Abstand und freiwillige 3G-Regel

Foto: Kyler Nixon /unsplash

Klavierkontemplation mit Heribert Elfgen

Am 19., und  26. März sowie am 02. April zwischen 12 und 13 Uhr Klavierkontemplation mit Heribert Elfgen.

Hinweis: Maskenpflicht, Abstand und freiwillige drei G-Regel

Foto: Kyler Nixon /unsplash

Eröffnung der Ausstellung „Sichert(e) sich auch unser Land einen Platz an der Sonne? Der lange Schatten der deutschen Kolonialzeit“

Ausstellungseröffung „Sichert(e) sich auch unser Land einen Platz an der Sonne? Der lange Schatten der deutschen Kolonialzeit“ am Freitag, dem 18. März 2022 von 18.30 bis 20.30 Uhr

Mit Blick auf den Tag gegen Rassismus (21. März) lädt die Kooperation von Amnesty International Aachen, Bischöflicher Akademie, Citykirche Aachen und dem Büro der Regionen herzlich ein zu einer Ausstellungseröffnung ein. Konzipiert wurde die kleine Wanderausstellung mit dem Titel „Sichert(e) sich auch unser Land einen Platz an der Sonne? Der lange Schatten der deutschen Kolonialzeit“ von Serge Palasie, Afrikanist und Fachpromotor Flucht, Migration und Entwicklung. Bei der Eröffnung bietet er einen kurzen, historischen Überblick und hinterfragt, inwiefern die Kolonialzeit tatsächlich in der Vergangenheit liegt. Dabei wirft Serge Palasie einen Blick auf globale Beziehungsgeflechte, Klimaungerechtigkeit sowie Flucht und Migration. Auch Rassismus und Identität in Deutschland können, laut Serge Palasie, nicht isoliert von der Kolonialgeschichte betrachtet werden.

Ziel der Ausstellung ist es, einen Beitrag dazu zu leisten, kritisch in die Vergangenheit zu blicken, damit man die Gegenwart besser verstehen und für die Zukunft lernen kann. Nach dem Impuls von Serge Palasie soll auch Raum für Fragen und Diskussion sein.

Bis zum 8. April 2022 kann die Ausstellung während der Öffnungszeiten in unserer Kirche besucht werden.

Der Eintritt ist frei. Es gelten die dann aktuellen Corona-Regeln.

Bildquelle: „Platz an der Sonne?“ Gemälde von Naseer Alshabani