Steh auf und geh! – Weltgebetstag 2020 Simbabwe

Rund um den Erdball gestalten Frauen am Freitag, dem 6. März 2020. In diesem Jahr haben ihn Frauen aus Simbabwe vorbereitet. Das Titelbild, mit dem Namen „Rise! Take Your Mat and Walk”, zeigt das gesellschaftliche Leben in Simbabwe: Im oberen Teil stellt die Künstlerin von rechts nach links den Übergang von einer dunklen, schwierigen Vergangenheit in eine vielversprechende Zukunft dar. Im unteren Teil des Bildes hat sich die Künstlerin Nonhlanhla Mathe von der Bibelstelle, der Heilung des Gelähmten (Johannes 5, 2 – 9 a) inspirieren lassen.

Die Bibelstelle steht im Mittelpunkt des nächsten Weltgebetstags. Darin geht es um Jesu Heilung des Gelähmten mit den Worten „Steh auf und geh“. Den Gottesdienst haben Frauen aus Simbabwe vorbereitet. Sie geben darin einen Anstoß Wege zu persönlicher und gesellschaftlicher Veränderung zu erkennen und zu gehen. Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Konfessionen weltweit werden mit den Frauen aus Simbabwe zusammen den Weltgebetstag am 06. März 2020 feiern.

Herzlichen Einladung zum Weltgebetstagsgottesdienst  in der Citykirche am Freitag, dem 6. März um 18.00 Uhr
Im Anschluss laden wir ein zu einem Imbiss mit landestypischen Speisen.

Bild: „Rise! Take Your Mat and Walk” © Nonhlanhla Mathe

Gedenkgottesdienst

für fehlgeborene, totgeborene und früh verstorbene Kinder

„…und hinter dem Horizont wartet Liebe…“

Ökumenischer Gedenkgottesdienst für fehlgeborene, totgeborene und früh verstorbene Kinder
Freitag, 22.11.2019 um 19.00 Uhr in der Citykirche St. Nikolaus

Ein Schiff segelt hinaus und ich beobachte, wie es am Horizont verschwindet.

Das Gedicht „Was ist Sterben“ des amerikanischen Missionars Charles Henry Brent“ ist das zentrale Gleichnis im ökumenischen Gedenkgottesdienst  für Eltern und Angehörige, die ihre Kinder durch eine Früh – oder Fehlgeburt oder durch einen frühen Kindstod verloren haben.

Betroffene Eltern gestalten diesen Gedenkgottesdienst mit viel Liebe und Sorgfalt vor.

In der Mitte des Gottesdienstes erinnern  wir in der Verlesung der Namen an jedes einzelne verstorbene Kind.

In diesem Jahr gestalten  wir mit einer Raumskulptur eines großen Segels und kleineren Papierschiffen, geschaffen von der Künstlerin Jenny Verhoegen, einen Gedenkraum, in den alle Eltern, Geschwisterkinder und Freunde ihre Erinnerungen und Gefühle gestaltend einbringen können. .

 

Ich stehe am Ufer des Meeres.
Ein Schiff segelt mit der Morgenbrise hinaus auf den Ozean –
ein Bild von überwältigender Schönheit!

Ich stehe da und schaue ihm nach, wie es sich immer weiter entfernt,
bis es schließlich hinter dem Horizont ganz verschwunden ist.

Neben mir sagt jemand: „Es ist verschwunden.“
Ich sage: „Verschwunden – ja, und doch: wohin?“
Verschwunden nur aus meinem Blickhorizont – nicht mehr und nicht weniger.
Das Schiff an sich samt Masten, Rumpf und Holmen bleibt doch so groß,
wie es war, als ich es zum ersten Mal sah,
und wird auch ohne Zweifel  seine lebendige Fracht in den Hafen seiner Bestimmung bringen.

Für meinen Blick zwar wurde es immer kleiner,
aus meinem Blick ´gar verschwand es ganz,
doch das Schiff an sich erfuhr nicht die kleinste Veränderung.

Sagt also jemand neben mir: „es ist verschwunden“, so gibt es in demselben Augenblick
andere – jenseits meines Horizontes -, die es wiederum kommen sehen.
und diese anderen erheben nun ihre Stimmen,
um es ihrerseits  willkommen zu heißen
und rufen ihm voller Freude zu:
„Da kommt es!“

 

In diesem Gleichnis können wir das Sterben verstehen.

Freie Übersetzung des Gedichts: „Dying“ von Charles Henry Bent

Hier finden Sie den Flyer der Veranstalter.

Wenn da ein Engel Wär – Suizid

Gedenkgottesdienst für Angehörige und Freunde von Suizidopfern

Seit dem Jahr 2001 feiern wir diesen Gottesdienst und gedenken einmal im Jahr der Menschen, die im Verlaufe des Jahres durch Suizid verstorben sind. Wir erinnern uns an sie, indem wir ihre Namen verlesen. Wir denken dabei auch an diejenigen, die sich schon vor längerer Zeit das Leben genommen haben. In der stillen und meditativen Gestalt der Feier öffnen sich Zeit und Raum für eigene Erinnerungen. Von biblischen und literarischen Texten lassen wir uns inspirieren zu einer eigenen Annäherung an das Thema. Ein Gedenkritual, gibt jeder und jedem noch einmal den Raum für persönliche Gedanken und Gefühle. Im Anschluss an den Gottesdienst laden wir ein zu Stärkung und Gespräch am Samowar.

Foto: [ZEITBERLIN]./Quelle: photocase.de

Meditationen zu Werken von El Loko

Meditation Pfarrer Timotheus Eller  zu „Dem Rudel das Bild erklären“, 1994/95 von El Loko

Meditationen zu Werken von El Loko

Meditation Pfarrerin Sylvia Engels zu „Gotteskinder – Schwarz –Gelb“, 2004 von El Loko

Gottesdienst für Menschen mit und ohne Demenz

Thema: Das Leben ist ein Sack Kartoffeln

Im Anschluss sind alle Gottesdienstbesucher herzlich eingeladen, bei einer  Tasse Kaffee und selbstgebackenen Gebäck  zusammen zu bleiben.

Informationen: Caroline Braun, Telefon: 0241 – 40 76 93

Unsere Kirche ist barrierefrei zu erreichen

Gottesdienst für Menschen mit und ohne Demenz

Thema: Jeder Mensch braucht einen Engel

Ein Engel kann ein Impuls sein oder ein Wort – das mir aufgeht. Ein Engel kann ein Mensch sein, der im richtigen Moment da ist. Unsere Erfahrungen über die Engel in unserem Leben  – davon soll der nächste Gottesdienst für Menschen mit und ohne Demenz handeln. Im Anschluss sind alle Gottesdienstbesucher herzlich eingeladen, bei einer  Tasse Kaffee und selbstgebackenen Gebäck  zusammen zu bleiben.

Veranstalterin: Integrierte Psychiatrieseelsorge Aachen in Zusammenarbeit mit mehreren anderen Einrichtungen
Informationen: Caroline Braun, Telefon: 0241 – 40 76 93

Unsere Kirche ist barrierefrei zu erreichen

Kommt, alles ist bereit! Gottesdienst zum Weltgebetstag aus Slowenien

Slowenien war bis 1991 nie ein unabhängiger Nationalstaat. Vielleicht scheint es deshalb für das kleine Land zwischen Österreich, Kroatien, Ungarn und Italien fast selbstverständlich, Mittler zwischen Ost und West, Nord und Süd zu sein. Gleichzeitig ist das Erbe der österreichisch-ungarischen Herrschaft und die Orientierung nach Westeuropa allgegenwärtig. Denn Slowenien war schon immer ein Knotenpunkt internationaler Wanderungs- und Handelsströme, die vielerlei Einflüsse aus allen Himmelsrichtungen ins Land brachten. Gastfreundschaft und Gastlichkeit werden in Slowenien großgeschrieben. Christinnen aus Slowenien haben den Gottesdienst zum Weltgebetstag 2019 verfasst, der in über 100 Ländern gefeiert wird.  Im Gleichnis Jesu vom Festmahl (Lukas 14) wird immer wieder neu eingeladen: Es ist noch Platz! Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder sind herzlich eingeladen zum Gottesdienst

Thema des Gottesdienstes ist „Kommt, alles ist bereit!“
Anschließend lädt das Gottesdienst Team herzlich ein zu einem Imbiss.

Kreuzweg der Arbeit der KAB

Der Leidensweg Jesu wird schon seit Jahrhunderten gebetet. Die Menschen erkennen und verarbeiten ihr Leid im Gebet des Kreuzweges des Jesus von Nazareth. Auch heute leiden Menschen durch ungerechte Strukturen in unserer Gesellschaft, durch menschenunwürdige Bedingungen in der Arbeitswelt, durch Arbeitslosigkeit, durch Armut usw. Das sind die Themen des Kreuzweges der Arbeit der KAB. Dazu geht man, hinaus auf die Straßen des Lebens, an die Orte der Arbeit. In dieser Form werden die Leidenswege der Menschen heute zum Ausdruck gebracht, angeprangert und Gott klagend und bittend entgegen gehalten.

Zum dritten Mal startet der traditionelle Kreuzweg der Arbeit in unserer Kirche. Einzelne Stationen werden in der Aachener Innenstadt stattfinden.

Eröffnungsgottesdienst des AAK

Der schon zur Tradition gewordene Eröffnungswortgottesdienst des FestAusschuss Aachener Karneval findet am 09.01.2019 um 19.30 Uhr in unserer Kirche statt.