satznachvorn

Poetry Slam

Sichern Sie sich hier Ihren Platz.

Mit ihren eigenen Texten treten Autor*innen bei diesem poetischen Kräftemessen gegeneinander an. Rund 6 Minuten Zeit haben alle Auftretenden, um mit nichts als ihrem selbstgeschriebenen Text bewaffnet zu überzeugen. Paul Bank, Lea Miehl, Céline Hagelstein & Florian Schreiber. Moderiert wird der Abend von Oscar Malinowski & Lukas Knoben.

Wenn Sie sich noch kurzfristig entscheiden möchten: ab 18 Uhr gibt es die noch freien Plätze auch direkt in der Citykirche; beim Einlass geht es schneller, wenn Sie schon einen Zettel mit ihrem Namen, ihrer Anschrift … (was auch immer wir im Formular alles gerade ausfüllen) mitbringen und abgeben. Mit der Online-Anmeldung haben sie auf jeden Fall einen Platz sicher.

Anmeldung

Leider sind schon alle Plätze belegt 🙁

Wir haben die Plätze nach dem Eingang der Anmeldungen vergeben. 

Lesung mit Christiane Florin NUN ONLINE

„Trotzdem! – Wie ich versuche, katholisch zu bleiben“. Christiane Florin liest aus ihrem neuen Buch

Diese Veranstaltung wird nicht in der Citykirche, sondern online stattfinden.

„Trotzdem! – Wie ich versuche, katholisch zu bleiben“.

Die Bewegung Maria 2.0 besteht aus Frauen, denen an einer Reform der katholischen Kirche gelegen ist. Auch wenn Kritiker dies oft in Frage stellen. Viele katholische Frauen fühlen sich nach wie vor in „ihrer“ Kirche beheimatet, verlangen aber endlich auch eine Teilhabe an Leitung und Macht, kurz Gleichberechtigung der Geschlechter. Wie dieser Spagat konstruktiv gestaltet werden kann, steht im Mittelpunkt des Abends.

Leitung: Annette Diesler, Geistliche Leiterin kfd Diözesanverband
Teilnahmebeitrag: kostenfrei
Anmeldung über info@kfd-aachen.de oder 0241/452-452.

Silbenschmiede Lesung: Wann wachsen Dir Flügel?

Jeder von uns kennt Engel. Abbildungen von ihnen gibt es in vielen Religionen. Nun haben Wissenschaftler in der DNA der Fruchtfliege Ähnlichkeiten mit dem Erbgut des Menschen entdeckt. Hatten unsere Vorfahren Flügel?

Heute fliegen wir von einem Kontinent zum nächsten. Raumschiffe tragen uns sogar ins All. Dabei genügt oft schon ein kurzer Augenblick des Frei- und Glücklichseins, um uns schweben zu lassen! Zum Beispiel beim Blick von einem Berg, beim Hören schöner Musik, beim Betrachten eines Bildes oder im Gedenken an einen geliebten Mitmenschen.

„Wann wachsen Dir Flügel?“, war die Frage von Friedel Weise-Ney an bildende Künstler*innen und Autor*innen. Die unterschiedlichen Antworten und Bilder hat sie in einer kleinen Anthologie zusammengestellt. Aus diesem Buch lesen einige der Autor*innen bei beflügelnder Musik.

Wir bitten um rechtzeitiges Kommen, da wir die Hygieneregeln einhalten müssen: Maskenpflicht und Händedesinfektion beim Betreten der Kirche (nach dem Platznehmen können die Schutzmasken abgelegt werden), Registrierung der Teilnehmer und Zuhörer in einer Liste, die Stühle dürfen nicht umgestellt werden, die Namensliste bleibt bei Friedel Weise-Ney unter Verschluss für vier Wochen, danach wird sie entsorgt.

Lesung aus Anlass des Tages der Menschenrechte

Christian Jakob, Diktatoren als Türsteher Europas.
Der Eintritt ist frei.

Wie in jedem Jahr laden wir herzlich zu einer Kooperationsveranstaltung von Amnesty International, dem Büro der Regionen, der Citykirche, und der Save-me-Kampagne aus Anlass des Tags der Menschenrechte (10.12.) ein. In diesem Jahr stellt uns Christian Jakob von der tageszeitung (taz) sein Buch „Diktatoren als Türsteher Europas“ vor.

Seit einigen Jahren zielt die Migrationspolitik der EU und ihrer Mitgliedstaaten verstärkt darauf ab, die Migrationskontrolle vor die EU-Grenzen auszulagern, um die Migration in den EU-Raum stärker regulieren und kontrollieren zu können. In diesem Zusammenhang wird häufig von einer Externalisierung von Migrationskontrolle gesprochen. Die Auslagerung der Migrationskontrolle in afrikanische Staaten soll durch multilaterale oder bilaterale Abkommen der EU und ihrer Mitgliedstaaten mit afrikanischen Ländern ermöglicht werden. Einige der Kooperationen, die in den vergangenen Jahren von der EU mit afrikanischen Staaten geschlossen wurden, bergen erhebliche Menschenrechtsrisiken. Darüber berichtet Christian Jakob (Journalist bei der tageszeitung (taz) in seinem Buch „Diktatoren als Türsteher Europas“, das er uns am Sonntag, dem 15. Dezember vorstellen wird. Für seine Berichterstattung zur Asylpolitik wurde Christian Jakob 2015 für den Journalistenpreis „Der lange Atem“ des Journalistenverbandes Berlin Brandenburg im DJV nominiert und 2017 mit dem Otto-Brenner-Preis der Otto Brenner Stiftung ausgezeichnet.

Wir freuen uns auf einen interessanten Austausch.
Im Anschluss an die Veranstaltung laden wir herzlich zu einem kleinen Imbiss ein.

Foto: Ausschnitt aus dem Buchcover  © Ch. Links Verlag

Lesung und Konzert „Spiel mir das Lied vom Leben“

Spiel mir das Lied vom Leben.  Judith und der Mann von Schindlers Liste – Lesung und Konzert.

Angela Krumpen liest aus ihrem Buch „Spiel mir das Lied vom Leben“, die wahre Geschichte einer bezaubernden und kostbaren Freundschaft: Die elfjährige, hochbegabte Geigerin Judith reist mit Jerzy, dem letzten Überlebenden von Schindlers Liste in Deutschland, an die Orte seiner polnischen Kindheit. Hier erzählt Jerzy Judith, wie er, der Junge von Schindlers Liste, in den Ghettos und Konzentrationslagern überleben konnte: durch die Musik.

Jerzy Gross wäre am 16.11. diesen Jahres 90 Jahre alt geworden. Judith Stapf hat zwischenzeitlich eine Ausbildung als Musikerin gemacht. Zu Jerzys Ehren spielen eng mit ihm verbundene Musiker, machen aus der Lesung eine Konzertlesung.

/Angela Krumpen, Kempen/
Eintritt ist frei

Foto: © Markus Bollen

Lesung „Schonzeit vorbei“ von Juna Grossmann

Lesung des Buches „Schonzeit vorbei“ von Juna Grossmann
Moderation: Konrad Neuwirth

Juna Grossmann lebt und arbeitet in Berlin. Sie beschreibt sich als „irgendwie jüdisch, Museumspflanze, spreeverliebt und Berliner Göre.“ Ihr öffentliches Engagement macht sie zu einer der bekannteren Stimmen eines liberalen Judentums in Deutschland. Nach Aachen kommt sie, um aus ihrem Buch „Schonzeit vorbei“ zu lesen und danach darüber zu diskutieren.

Im Buch dokumentiert und reflektiert sie – wie sie selbst sagt – „kleine Geschichten vom Antisemitismus“ und wie er sich in den letzten Jahren verändert hat. Sie erzählt Dinge, die in der Öffentlichkeit passieren und doch kaum jemand bemerkt. Sie erzählt von Begegnungen in einer NS-Gedenkstätte in Berlin, in der sie arbeitet und was sie daran bewegt. Und nicht zuletzt lässt sie uns daran teilhaben, wie sich ihr Blick auf die Umwelt geändert hat und wie sie sich im Berlin des Jahres 2018 bzw. 2019 fühlt.

Lesung „Weiterleben ohne Wenn und Aber“ von Sabine Adler

Lesung des Buches: „Weiterleben ohne Wenn und Aber“ von Sabine Adler (DF) mit anschließender Diskussion; Moderation: Lukas Welz, Berlin

Die preisgekrönte Journalistin, Buchautorin und Osteuropakorrespondentin des DLF, Sabine Adler, stellt am Donnerstag, dem 31.01. 2019 um 19.00 Uhr ihr Buch: „Weiterleben ohne Wenn und Aber – Die Shoa Überlebende Giselle Cycowicz“ in unserer Kirche vor.

Bereits als junges Mädchen las Giselle Cycowicz „Die Heilung durch den Geist“ von Stefan Zweig und wollte eines Tages bei Patienten Traumata zutage fördern, um sie zu heilen. Doch sie wurde mit ihrer Familie 1944 in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert.

Sie überlebte, emigrierte in die USA und baute sich ein neues Leben auf. Erst im Alter von 44 Jahren verwirklichte sie ihren Plan und studierte Psychologie. Mit 51 Jahren promovierte sie und arbeitete zunächst in den USA als Traumatherapeutin mit Vietnamveteranen, dann kam sie nach Israel und begleitete Holocaust Überlebende und ihre Familien. Sabine Adler hat die inzwischen über 90 jährige alte Dame in Israel besucht und über einen längeren Zeitraum begleitet, sie beschreibt die bewegende Geschichte dieser faszinierenden Frau und die ihrer Patientinnen auf eindrucksvolle Weise. Die Autorin wird von Lukas Welz von Amcha Deutschland interviewt.

Sylvia Engels 

Foto: Giselle Cycowicz © aufbau Verlag

Konzertlesung zum Tag der Menschenrechte

Wie in jedem Jahr laden wir herzlich zu einer Konzert-Lesung aus Anlass des Tags der Menschenrechte (10.12.) ein, an dem in diesem Jahr auch die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte 70 Jahre alt wird. Schon immer sind Menschen geflohen. Das Buch „Von Fluchten und Wiederfluchten“ stellt Fluchten von 1945 bis heute nebeneinander und eröffnet so neue Sichtweisen auf das Thema. Farwa Ahmadyar, Issam Al Naijn, Barbara Finke-Heinrich und Thomas Kade werden ihre Texte lesen und stehen zum Austausch zur Verfügung. Herausgeber Dr. Artur Nickel wird in das Buch einführen.

Musikalisch begleiten wird uns die junge Band Babylon Tamam, in der sich geflüchtete Jugendliche zusammengefunden haben, um gemeinsam Musik zu machen. Babylon Tamam verbindet die traditionellen Klänge ihrer Herkunftsländer mit westlichem Pop und Hip Hop zu einer Musik, die keine Grenzen und Herkunft mehr kennt. Spielen werden für uns: Sasan Azodi: Kompositionen und Gitarre, Mohammad Ibrahim: Saz und Gesang, Alen Saitov: Gesang und Rap, Al Emin Saitov: Perkussion, Idriz Bejzak: Perkussion und Sultan Bejzak: Perkussion.

Im Anschluss an die Veranstaltung laden wir herzlich zum Austausch bei einem kleinen Imbiss ein.
Der Eintritt ist frei.

Willi Achten „Corso über dem Wind“

Premierenlesung.  Die Musik wird Heribert Leuchter auf die ihn auszeichnende Art übernehmen.
Veranstalter: Buchhandlung Schmetz am Dom in Kooperation mit der Citykirche St. Nikolaus, Aachen
Eintrittskarten: 10 € Abendkasse, ermäßigt 8 €.

Gedichte können ein besonderes Leseerlebnis sein. Sie sagen, was sonst nicht gesagt werden kann.

Was sieht man in den Schatten? Was in den Höhen? Was, wenn die Augenblicke nahen? Die rätselhaften und die glücklichen. Die Gedichte sprechen über Wirklichkeiten. Nichts ist, wie es erscheint. Nicht mal im Erinnern.

Die Gedichte von Willi Achten führen in die Tropen wie in den Süden Italiens, an den Niederrhein und nach Mexiko. Sie greifen aktuelle Verwerfungen in den Regionen wie auch mythologische Motive auf und zeigen, wie historische Stoffe Teil des kollektiven Gedächtnisses und schließlich selbst wieder zum Mythos werden.

Sie behandeln die Zeitenwenden im Persönlichen, die begleitet sind von den Zeitenwenden im politischen Raum.

Viktor Staudt liest aus „Die Geschichte meines Selbstmords“

Viktor Staudt liest aus seinem Buch „Die Geschichte meines Selbstmords“.

Viktor Staudt ist ein junger, lebenslustiger und sportlicher Mann. Man sieht ihm nicht an, dass sein Leben von Angstattacken und Depressionen behersscht wird. Als er keinen Ausweg mehr sieht, wirft er sich vor den Zug. Er überlebt – aber er verliert seine Beine. Erst nach diesem Geschehen wird seine Krankheitheit diagnositziert und er erhält Medikamente, die ihm wirklich helfen ein angstfreies Leben zu führen.

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.