Mozart – Harmonie der Welt

Es gibt Momente, in denen unsere Welt zusammenbricht und der Weltraum in kleine Stücke zerfällt, der Boden unter unseren Füßen verschwindet … In solchen Momenten denken wir am wenigsten an Musik, aber in ihr steckt eine andere kraftvolle Dimension, andere Welt: Freiheit von der Realität, Transformation, die Möglichkeit, unsere eigene Welt zu erschaffen. Wir leben dieses imaginäre Leben, das Komponisten für uns erschaffen – und oft ist seine Wirkung stärker als die Realität. Wir tauchen ein in Mozarts Musik, um eine Überdosis an Harmonie, Liebe, ein Gefühl von schwereloser Leichtigkeit und der Integrität des Seins zu bekommen – alles was uns im Leben fehlt ist unsere schmerzende Sehnsucht nach dem verlorenen Paradies …

Im Konzert werden wir u.a. eines der beliebtesten Werke von Mozart, «Eine kleine Nachtmusik“, eine der inspiriertesten Arien „Fra i pensier“ sowie Konzertarien „Basta vincesti“ und „Se tutti mali miei“, V. Bellinis Arie „Casta Diva“, „Valse di Jiuliette“ „Je veux vivre» von Ch.Gounod, Arie der Lauretta von G. Puccini „O mio babbino caro“ und «La Valse“ von M. Ravel darstellen.

In dieser Kombination gegensätzlicher Zustände – Gebet, Festlichkeit, Freude, Verzweiflung und Hoffnung – ist die Harmonie der Welt geboren. Die Harmonie, die wir in der Konstanz klassischen Musik finden, die wie Bäume mit einer wunderschönen grünen Krone ist, wie ein prachtvoller Garten der Freude und Traurigkeit, in dem man sich immer verstecken kann…

Elena Kuzheleva – Sopran, Alina und Dimitri Wesselowski – Klavierduo

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten

Fotos: von links: Elena Kuzheleva , Alina und Dimitri Wesselowski Foto: Andrej Kleer

Ya Farhatan

Eintritt: 20 €, ermäßigt 14 €. Reservierung über o.gridin@yahoo.de oder Verkauf an der Abendkasse.

Selten ist in der westlichen Tonalen Musikkultur eine Struktur zu finden, in der dramaturgischer Aufbau, Variationstechnik, Motiventwicklung und vollkommene harmonische Gestalten derart vorkommen, wie bei Beethoven. Anders ist es in der arabischen Musikkultur. Sie basiert auf dem Adjnas- oder Maqamsystem (Tongeschlechter, die Tetra- und Pentachorde). Dieses musikalische Gebilde enthält zwar keine Dramaturgie, Variationen, Harmonien und dergleichen. Dennoch steht die ästhetische Logik der arabischen Musik auf der Wanderung durch die vierzehn Tongeschlechter, um das Absolute zu erreichen.

Im Rahmen des BTHVN2020 hat es sich der Komponist Saad Thamir zur Aufgabe gemacht Schillers „An die Freude“ auf Arabisch und Deutsch neu zu vertonen. Die Elemente der beiden ineinanderfließenden Musikkulturen werden aber keinesfalls nur nebeneinanderstehen und kein Stil wird den anderen dominieren. In einem dramaturgischen Verlauf strickt Thamir ein neues Gewebe. Praktisch realisiert wird die Komposition von einem westlichen Orchester und arabischen Kammerensemble mit zwei Vokalensembles, jeweils deutsch und arabisch.

Mit den Geräuschen der Federführung des Kalligraphen versucht es der Komponist im gemeinsamen Wirken der Musik und der Kunst der Kalligraphie eine Einheit zu schaffen, die auf mehreren Ebenen stattfindet: Innerhalb der Musik zwischen den Musikkulturen; zwischen der Schrift- und Musikkultur, und letztendlich zwischen Orient und Okzident.

Einlass ab 19 Uhr.

Mitwirkende:

Susanne Schrage – Flöte
Rageed William – Nai
Georg Bongartz – Oboe
Annette Maye – Klarinette und Bassklarinette
Arturo Portugal – Pauke, Röhrenglocken und Hi-Hat
Eva-Marie Blumschein – Harfe
Saif Al-Khayyat – Oud
Wajed Alhafyan – Kanun
Kioomars Musayyebi – Santur
Ahmad Maasrani – Cello
Kammerorchester „Ensemble Ruhr“
Vokalensemble „Sabba“
Johanna Risse – Sopran
Génesis López – Alt
Aron Proujanski – Tenor
Bastian Röstel – BassShahid Alam – Kalligraph
Saad Thamir – Komposition

Foto: Bassem Hawar

„Zwölf Dukaten zum Trost“

Joseph Haydns Barytontrios entstanden auf die dringliche Bitte des Fürsten Esterházys hin, der selbst Gambe und Baryton spielte und Haydn durch einen Mahnbrief anspornen wollte, mehr Werke für das Baryton zu komponieren. Esterházy muss sich seiner Promptheit wohl bewusst gewesen sein, als er einige beschwichtigende Zeilen über seine große Zufriedenheit mit den neuen Stücken für sein Lieblingsinstrument sowie zwölf Dukaten an Haydn entsandte.

Der warme und dunkle Klang, der sich aus der Instrumentenwahl von drei tiefen Streichern ergibt, inspirierte nicht nur Joseph, sondern auch seinen jüngeren Bruder Michael Haydn in Salzburg. Sein Divertimento für Viola, Cello und Bass galt schon damals als originell und wurde erst 1970 in einer Londoner Sammlung wiederentdeckt.

Dass die Gebrüder Haydn allerdings nicht die ersten waren, die sich für diesen wunderbar tiefen Klang begeisterten, zeigt die „Partie à tre“. Sie ist eines der wenigen erhaltenen Werke Michael Kirstens, der Anfang des 18. Jahrhunderts als Dirigent und Komponist in Breslau wirkte.

Eintritt frei.

Programm

Michael Kirsten 1682-1742
Partie à tre F-Dur PräludiumAllemandeMenuetChaconneGigue

Joseph Haydn 1732-1809
Hob. XI 96 h-Moll Largo – Allegro – Minuet – Trio

Michael Haydn 1737-1806
Divertimento Es-Dur Adagio con Variazioni – Menuetto – Presto

Joseph Haydn 1732-1809
Hob. XI 48 D-Dur Moderato – Minuet – Allegro di molto

Musikerinnen (auf historischen Instrumenten spielend)
Huda Knobloch – Viola
Miriam Griess – Violoncello
Christine Vogel – Viola da Gamba/Bass

Fotos: Photo-Reckeweg und Arnold Widera

Musik im Kerzenschein

Orgelmeditationen im Advent

20 Minuten für Dich: Zur Ruhe kommen, den Klängen nachspüren, Raum und Ton wirken lassen

Im Anschluss lädt die Gemeinde zur Feier der Vesper ein (Beginn: 18.30 Uhr)

Musik im Kerzenschein

Orgelmeditationen im Advent

20 Minuten für Dich: Zur Ruhe kommen, den Klängen nachspüren, Raum und Ton wirken lassen

Im Anschluss lädt die Gemeinde zur Feier der Vesper ein (Beginn: 18.30 Uhr)

Musik im Kerzenschein

Orgelmeditationen im Advent

20 Minuten für Dich: Zur Ruhe kommen, den Klängen nachspüren, Raum und Ton wirken lassen

Im Anschluss lädt die Gemeinde zur Feier der Vesper ein (Beginn: 18.30 Uhr)

Musik im Kerzenschein

Orgelmeditationen im Advent

20 Minuten für Dich: Zur Ruhe kommen, den Klängen nachspüren, Raum und Ton wirken lassen

Im Anschluss lädt die Gemeinde zur Feier der Vesper ein (Beginn: 18.30 Uhr)

Vormittagskonzert

45 Minuten Orgelmusik am Mittwochvormittag, mit Ella Rosenberg, zuvor 15 Minuten Einführung ins Programm durch die Solistin.
Max. 40 Zuhörer
Anmeldeverfahren: Keine Anmeldung, Registrierung am Eingang

Konzert „Tragik, Drama, Freie Himmel“ FINDET ONLINE STATT

In Anbetracht der Corona-Situation leider nicht vor Ort, aber per Stream. 

Herzliche Einladung zum Klavierabend, der unter dem Motto „Tragik, Drama, Freie Himmel“ steht.

Konzertprogramm:

Joseph Haydn – Sonata Hob.XVI:32 h-moll
(Carolina Danise)
Joseph Haydn – Sonata Hob.XVI:20 c-moll
(Kyrill Korsunenko)
Claude Debussy – Six Épigraphes Antiques
(4-händig)

-Pause-

Ludwig van Beethoven – Sonata no.28 op.101 A-Dur
(Kyrill Korsunenko)
Johannes Brahms – Variationen auf Thema von Robert Schumann („Schumann-Variationen“) op.9
(Carolina Danise)

Eintritt frei, spenden erbeten.

Foto: Carolina Danise, Kyrill Korsunenko

 

LEIDER ABGESAGT Moving Sounds – Musik aus dem Jetzt

In Anbetracht der Corona-Situation leider abgesagt

Tara Bouman (Klarinette, Bassklarinette) und Markus Stockhausen (Trompete, Flügelhorn) verweben intuitive Musik mit eigenen Kompositionen – und gestalten dies spontan entsprechend der Schwingung des Raumes und seiner Akustik. Dabei nehmen sie ihr Publikum mit auf ihre musikalische Entdeckungsreise.

 

Das breite Spektrum von MOVING SOUNDS in der Klanggestaltung, die von tiefgründigen Linien über heiteres Schwirren bis zu hervorbrechender Exaltiertheit reicht, wird sowohl von der Fachwelt als auch von der Hörerschaft geschätzt. Musikliebhaber verschiedenster Stilrichtungen genießen die Auftritte und lassen sich mitnehmen in neue Klangwelten.

Besonders geeignet für die Auftritte von MOVING SOUNDS sind Kirchen und alle Räume, deren natürliche Akustik ein besonderes Klangerlebnis versprechen.

MOVING SOUNDS spielte zahlreiche Konzerte in Italien, Schweiz, England, Norwegen, Holland, Frankreich, Spanien, Rumänien, Bulgarien, Ungarn, Israel, Russland, USA, Chile und vor allem in Deutschland. Mit Vorliebe spielen die beiden Künstler an akustisch besonderen Orten, wie Kirchen, Museen o.ä., wo sich der aussergewöhnliche Klang der beiden Bläser am schönsten entfalten kann.

Eintritt: Einheitspreis 20 €, Karten nur an der Abendkasse

Vorbestellung möglich unter office@markusstockhausen.de
Bitte kommen Sie rechtzeitig wegen Ihrer Registrierung und Platzzuweisung.