Ya Farhatan

Eintritt: 20 €, ermäßigt 14 €. Reservierung über o.gridin@yahoo.de oder Verkauf an der Abendkasse.

Selten ist in der westlichen Tonalen Musikkultur eine Struktur zu finden, in der dramaturgischer Aufbau, Variationstechnik, Motiventwicklung und vollkommene harmonische Gestalten derart vorkommen, wie bei Beethoven. Anders ist es in der arabischen Musikkultur. Sie basiert auf dem Adjnas- oder Maqamsystem (Tongeschlechter, die Tetra- und Pentachorde). Dieses musikalische Gebilde enthält zwar keine Dramaturgie, Variationen, Harmonien und dergleichen. Dennoch steht die ästhetische Logik der arabischen Musik auf der Wanderung durch die vierzehn Tongeschlechter, um das Absolute zu erreichen.

Im Rahmen des BTHVN2020 hat es sich der Komponist Saad Thamir zur Aufgabe gemacht Schillers „An die Freude“ auf Arabisch und Deutsch neu zu vertonen. Die Elemente der beiden ineinanderfließenden Musikkulturen werden aber keinesfalls nur nebeneinanderstehen und kein Stil wird den anderen dominieren. In einem dramaturgischen Verlauf strickt Thamir ein neues Gewebe. Praktisch realisiert wird die Komposition von einem westlichen Orchester und arabischen Kammerensemble mit zwei Vokalensembles, jeweils deutsch und arabisch.

Mit den Geräuschen der Federführung des Kalligraphen versucht es der Komponist im gemeinsamen Wirken der Musik und der Kunst der Kalligraphie eine Einheit zu schaffen, die auf mehreren Ebenen stattfindet: Innerhalb der Musik zwischen den Musikkulturen; zwischen der Schrift- und Musikkultur, und letztendlich zwischen Orient und Okzident.

Einlass ab 19 Uhr.

Mitwirkende:

Susanne Schrage – Flöte
Rageed William – Nai
Georg Bongartz – Oboe
Annette Maye – Klarinette und Bassklarinette
Arturo Portugal – Pauke, Röhrenglocken und Hi-Hat
Eva-Marie Blumschein – Harfe
Saif Al-Khayyat – Oud
Wajed Alhafyan – Kanun
Kioomars Musayyebi – Santur
Ahmad Maasrani – Cello
Kammerorchester „Ensemble Ruhr“
Vokalensemble „Sabba“
Johanna Risse – Sopran
Génesis López – Alt
Aron Proujanski – Tenor
Bastian Röstel – BassShahid Alam – Kalligraph
Saad Thamir – Komposition

Foto: Bassem Hawar

„Zwölf Dukaten zum Trost“

Joseph Haydns Barytontrios entstanden auf die dringliche Bitte des Fürsten Esterházys hin, der selbst Gambe und Baryton spielte und Haydn durch einen Mahnbrief anspornen wollte, mehr Werke für das Baryton zu komponieren. Esterházy muss sich seiner Promptheit wohl bewusst gewesen sein, als er einige beschwichtigende Zeilen über seine große Zufriedenheit mit den neuen Stücken für sein Lieblingsinstrument sowie zwölf Dukaten an Haydn entsandte.

Der warme und dunkle Klang, der sich aus der Instrumentenwahl von drei tiefen Streichern ergibt, inspirierte nicht nur Joseph, sondern auch seinen jüngeren Bruder Michael Haydn in Salzburg. Sein Divertimento für Viola, Cello und Bass galt schon damals als originell und wurde erst 1970 in einer Londoner Sammlung wiederentdeckt.

Dass die Gebrüder Haydn allerdings nicht die ersten waren, die sich für diesen wunderbar tiefen Klang begeisterten, zeigt die „Partie à tre“. Sie ist eines der wenigen erhaltenen Werke Michael Kirstens, der Anfang des 18. Jahrhunderts als Dirigent und Komponist in Breslau wirkte.

Eintritt frei.

Programm

Michael Kirsten 1682-1742
Partie à tre F-Dur PräludiumAllemandeMenuetChaconneGigue

Joseph Haydn 1732-1809
Hob. XI 96 h-Moll Largo – Allegro – Minuet – Trio

Michael Haydn 1737-1806
Divertimento Es-Dur Adagio con Variazioni – Menuetto – Presto

Joseph Haydn 1732-1809
Hob. XI 48 D-Dur Moderato – Minuet – Allegro di molto

Musikerinnen (auf historischen Instrumenten spielend)
Huda Knobloch – Viola
Miriam Griess – Violoncello
Christine Vogel – Viola da Gamba/Bass

Fotos: Photo-Reckeweg und Arnold Widera

Musik im Kerzenschein

Orgelmeditationen im Advent

20 Minuten für Dich: Zur Ruhe kommen, den Klängen nachspüren, Raum und Ton wirken lassen

Im Anschluss lädt die Gemeinde zur Feier der Vesper ein (Beginn: 18.30 Uhr)

Musik im Kerzenschein

Orgelmeditationen im Advent

20 Minuten für Dich: Zur Ruhe kommen, den Klängen nachspüren, Raum und Ton wirken lassen

Im Anschluss lädt die Gemeinde zur Feier der Vesper ein (Beginn: 18.30 Uhr)

Musik im Kerzenschein

Orgelmeditationen im Advent

20 Minuten für Dich: Zur Ruhe kommen, den Klängen nachspüren, Raum und Ton wirken lassen

Im Anschluss lädt die Gemeinde zur Feier der Vesper ein (Beginn: 18.30 Uhr)

Musik im Kerzenschein

Orgelmeditationen im Advent

20 Minuten für Dich: Zur Ruhe kommen, den Klängen nachspüren, Raum und Ton wirken lassen

Im Anschluss lädt die Gemeinde zur Feier der Vesper ein (Beginn: 18.30 Uhr)

Vormittagskonzert

45 Minuten Orgelmusik am Mittwochvormittag, mit Ella Rosenberg, zuvor 15 Minuten Einführung ins Programm durch die Solistin.
Max. 40 Zuhörer
Anmeldeverfahren: Keine Anmeldung, Registrierung am Eingang

Konzert „Tragik, Drama, Freie Himmel“ FINDET ONLINE STATT

In Anbetracht der Corona-Situation leider nicht vor Ort, aber per Stream. 

Herzliche Einladung zum Klavierabend, der unter dem Motto „Tragik, Drama, Freie Himmel“ steht.

Konzertprogramm:

Joseph Haydn – Sonata Hob.XVI:32 h-moll
(Carolina Danise)
Joseph Haydn – Sonata Hob.XVI:20 c-moll
(Kyrill Korsunenko)
Claude Debussy – Six Épigraphes Antiques
(4-händig)

-Pause-

Ludwig van Beethoven – Sonata no.28 op.101 A-Dur
(Kyrill Korsunenko)
Johannes Brahms – Variationen auf Thema von Robert Schumann („Schumann-Variationen“) op.9
(Carolina Danise)

Eintritt frei, spenden erbeten.

Foto: Carolina Danise, Kyrill Korsunenko

 

LEIDER ABGESAGT Moving Sounds – Musik aus dem Jetzt

In Anbetracht der Corona-Situation leider abgesagt

Tara Bouman (Klarinette, Bassklarinette) und Markus Stockhausen (Trompete, Flügelhorn) verweben intuitive Musik mit eigenen Kompositionen – und gestalten dies spontan entsprechend der Schwingung des Raumes und seiner Akustik. Dabei nehmen sie ihr Publikum mit auf ihre musikalische Entdeckungsreise.

 

Das breite Spektrum von MOVING SOUNDS in der Klanggestaltung, die von tiefgründigen Linien über heiteres Schwirren bis zu hervorbrechender Exaltiertheit reicht, wird sowohl von der Fachwelt als auch von der Hörerschaft geschätzt. Musikliebhaber verschiedenster Stilrichtungen genießen die Auftritte und lassen sich mitnehmen in neue Klangwelten.

Besonders geeignet für die Auftritte von MOVING SOUNDS sind Kirchen und alle Räume, deren natürliche Akustik ein besonderes Klangerlebnis versprechen.

MOVING SOUNDS spielte zahlreiche Konzerte in Italien, Schweiz, England, Norwegen, Holland, Frankreich, Spanien, Rumänien, Bulgarien, Ungarn, Israel, Russland, USA, Chile und vor allem in Deutschland. Mit Vorliebe spielen die beiden Künstler an akustisch besonderen Orten, wie Kirchen, Museen o.ä., wo sich der aussergewöhnliche Klang der beiden Bläser am schönsten entfalten kann.

Eintritt: Einheitspreis 20 €, Karten nur an der Abendkasse

Vorbestellung möglich unter office@markusstockhausen.de
Bitte kommen Sie rechtzeitig wegen Ihrer Registrierung und Platzzuweisung.

VERSCHOBEN Deliniris / Mary & The Poppins

Analoge Klangsynthese und Singer/Songwriterin

Sichern Sie sich hier Ihren Platz.

Deliniris

Die neue Entwicklungsphase der analogen Klangsynthese inspirierte das elektronische Duo „Deliniris“. Die Musik der zwei Pianisten Kyrill Korsunenko & Carolina Danise basiert auf analogen Grundlagen mit akustischen Einwürfen (Klavier & indische Tablas). Durch ihre professionelle Ausbildung am Klavier sind sie von Jazz & Klassik beeinflusst.

Mary & The Poppins

Mal schwermütig, mal heiter und nicht ganz ernst gemeint kommen ihre englischen, deutschen und französischen Texte daher und nehmen den Zuhörer mit auf eine Geschichte: Ein kurzer, aber heftiger Regenschauer. Ein abendlicher Blick in beleuchtete Fenster. Das quietschende Pedal eines alten Flügels. Es sind diese manchmal alltäglichen Bilder, die als Auslöser für ihre musikalischen Geschichten dienen.

Was Mary & The Poppins so besonders macht, ist nicht nur die Kombination klassischer Instrumente wie Cello und Geige mit modernem Singer-Songwriting. Die vier MusikerInnen tauschen ihre Hauptinstrumente auch gerne einmal gegen Cajon, Melodica und andere Überraschungen ein und leihen ihre vier Stimmen so manchem Refrain. Dass diese Vier neben der Bühne zudem richtig gut befreundet sind, ist auf der Bühne spürbar.

Wenn Sie sich noch kurzfristig entscheiden möchten: ab 18 Uhr gibt es die noch freien Plätze auch direkt in der Citykirche; beim Einlass geht es schneller, wenn Sie schon einen Zettel mit ihrem Namen, ihrer Anschrift … (was auch immer wir im Formular alles gerade ausfüllen) mitbringen und abgeben. Mit der Online-Anmeldung haben sie auf jeden Fall einen Platz sicher.

Foto: Deliniris – Kyrill Korsunenko, Carolina Danise / Marie Pack

Anmeldung