Fotoausstellung: Meine Kraftorte in Aachen

Herzliche Einladung zur Fotoausstellung Meine Kraftorte in Aachen.

Die Fotoausstellung Meine Kraftorte in Aachen ist Teil und Ergebnis eines kreativen Bildungsprojekts. Adama, Abdoulaye, Khalil und Yazan haben sich in einem zweitätigen Fotoworkshop im Sommer 2020 auf die Suche nach Orten in Aachen gemacht, die für sie persönlich eine besondere Kraft ausstrahlen. Hierbei sind die ausgestellten Fotos dieser Kraftorte entstanden.

Der Workshop fand im Rahmen des Projekts Wir können mehr! statt. Mit dem Projekt Wir können mehr! realisiert der SKM Aachen e.V. als Unterstützung und Begleitung in der Übergangsphase von der Schule in den Beruf Beratungs-, Bildungs- und Freizeitangebote für junge Menschen mit Fluchterfahrung.

Die Ausstellung wurde von den Jugendlichen gemeinsam mit der Fotografin Agnes Bläsen und den pädagogischen Mitarbeiterinnen Mandy Henkes und Johanna Meiers des SKM Aachen e.V. vorbereitet.

Foto: SKM Aachen e.V.

Diese Veranstaltung war irrtümlich ab 20. Oktober angekündigt; sie beginnt aber erst am 22. Oktober. Wir bitten, das Versehen zu entschuldigen.

Ausstellung Umbruch Ost

Veranstalter: Komitee der Städtepartnerschaft Aachen-Naumburg

Herzliche Einladung zur Ausstellung „Umbruch Ost. Lebenswelten im Wandel“. Eine Ausstellung zur Geschichte der deutschen Einheit.

Die Ausstellung „Umbruch Ost. Lebenswelten im Wandel“ wird bis Herbst 2021 bundesweit in über 1.000 Städten und Gemeinden zum Dialog über die Geschichte der deutschen Einheit seit 1990 einladen. Die Schau präsentiert zeitgenössische Bilder namhafter Fotografen wie Daniel Biskup, Paul Glaser, Harald Hauswald und Ann-Christine Jansson. Die Ausstellungskonzeption sowie -texte stammen vom Historiker und Publizisten Stefan Wolle. Zeitzeugeninterviews des Norddeutschen Rundfunks, die über QR-Codes abgerufen werden können, sowie Infografiken zur deutschen Einheit vom Hamburger Unternehmen Statista ergänzen die Schau.

Die Ausstellung wirft Schlaglichter auf 30 Jahre deutsche Einheit. Im Zentrum stehen dabei die Umbruchserfahrungen der Ostdeutschen. Die Schau thematisiert auf 23 Tafeln mit Bildern und Texten die Erwartungen und das Vertrauen, das die Ostdeutschen mit der Wiedervereinigung verbunden hatten. Sie ruft die innerdeutsche Solidarität und Hilfsbereitschaft in Erinnerung. Die Schau erzählt von den Neuanfängen und Aufbrüchen, wie auch vom Willen, die SED-Diktatur aufzuarbeiten. Sie dokumentiert die Verzweiflung, die mit dem wirtschaftlichen Zusammenbruch und dem Anstieg der Arbeitslosigkeit einherging und die Verlusterfahrungen und Ängste, die die 1990er Jahre in Ostdeutschland prägten. Themen sind die Gleichzeitigkeit von Sanierung und Rückbau der ostdeutschen Städte, die Situation der Frauen und Familien, eine Jugendkultur zwischen Techno, Punk und Rechtsradikalismus.

Herausgeber von „Umbruch Ost“ sind die Bundesstiftung Aufarbeitung und der Ostbeauftragte der Bundesregierung.

Ausstellungsdauer: 03. bis 09.10.2020 von 09 Uhr bis 19 Uhr.

Foto: Ann-Christine Jansson/Bundesstiftung Aufarbeitung

Eröffnung der Ausstellung Umbruch Ost

Veranstalter: Komitee der Städtepartnerschaft Aachen-Naumburg

Herzliche Einladung zur Ausstellungseröffnung. Der Abend startet um 17 Uhr. Einlass ab 16.30 Uhr. Voranmeldung ist nicht nötig die Registrierung für die Nachverfolgbarkeit geschieht am Abend.

Programm:
Begrüßung durch Pfr. Timotheus Eller
Ansprache der Aachener Bürgermeisterin Hilde Scheidt (Bündnis 90 / Die Grünen)
Einstimmung und musikalische Begleitung durch den Abend durch den Pianisten Jonas Hirschler

Die Ausstellung „Umbruch Ost. Lebenswelten im Wandel“ wird bis Herbst 2021 bundesweit in über 1.000 Städten und Gemeinden zum Dialog über die Geschichte der deutschen Einheit seit 1990 einladen. Die Schau präsentiert zeitgenössische Bilder namhafter Fotografen wie Daniel Biskup, Paul Glaser, Harald Hauswald und Ann-Christine Jansson. Die Ausstellungskonzeption sowie -texte stammen vom Historiker und Publizisten Stefan Wolle. Zeitzeugeninterviews des Norddeutschen Rundfunks, die über QR-Codes abgerufen werden können, sowie Infografiken zur deutschen Einheit vom Hamburger Unternehmen Statista ergänzen die Schau.

Die Ausstellung wirft Schlaglichter auf 30 Jahre deutsche Einheit. Im Zentrum stehen dabei die Umbruchserfahrungen der Ostdeutschen. Die Schau thematisiert auf 23 Tafeln mit Bildern und Texten die Erwartungen und das Vertrauen, das die Ostdeutschen mit der Wiedervereinigung verbunden hatten. Sie ruft die innerdeutsche Solidarität und Hilfsbereitschaft in Erinnerung. Die Schau erzählt von den Neuanfängen und Aufbrüchen, wie auch vom Willen, die SED-Diktatur aufzuarbeiten. Sie dokumentiert die Verzweiflung, die mit dem wirtschaftlichen Zusammenbruch und dem Anstieg der Arbeitslosigkeit einherging und die Verlusterfahrungen und Ängste, die die 1990er Jahre in Ostdeutschland prägten. Themen sind die Gleichzeitigkeit von Sanierung und Rückbau der ostdeutschen Städte, die Situation der Frauen und Familien, eine Jugendkultur zwischen Techno, Punk und Rechtsradikalismus.

Herausgeber von „Umbruch Ost“ sind die Bundesstiftung Aufarbeitung und der Ostbeauftragte der Bundesregierung.

Ausstellungsdauer: 03. bis 09.10.2020 von 09 Uhr bis 19 Uhr.

Foto: Ann-Christine Jansson/Bundesstiftung Aufarbeitung

Eine Ausstellung der IPPNW: Hibakusha – Weltweit

Unter der Schirmherrschaft der stellv. Städteregionsrätin Elisabeth Paul

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Samstag:   09 bis 19:00 Uhr
Montag : 14 bis 19:00 Uhr
Sonntag : 9 bis 14:00 Uhr

Veranstalter:  Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges  – Ärzte in sozialer Verantwortung e.V. (IPPNW Regionalgruppe Aachen)

Im Japanischen werden die Überlebenden von Hiroshima und Nagasaki „Hibakusha“ genannt. Viele von ihnen setzen sich für eine Welt frei von atomarer Bedrohung ein – meist, indem sie den jüngeren Generationen ihre Geschichte erzählen. Überall auf der Welt folgen andere mutige Menschen ihrem Beispiel. Als Ärztinnen und Ärzte sehen wir uns in der Pflicht, über die Zusammenhänge der zivilen und militärischen Atomindustrie und über die gesundheitlichen Gefahren von Radioaktivität aufzuklären. Daher diese Ausstellung mit Orten, an denen sich ihre katastrophalen Folgen für Umwelt und Gesundheit zeigen. Präsentiert wird dabei nur eine kleine Auswahl an exemplarischen Orten. Neben den vorgestellten Fallbeispielen existieren weltweit leider noch zahlreiche weitere Orte, die ebenso einen Platz in dieser Ausstellung verdient hätten. Die Plakate sollen das Problem illustrieren, Zusammenhänge aufzeigen und dazu anregen die Mär von der „sicheren und sauberen Atomenergie“ zu hinterfragen.

Hibakusha

Mit dem japanischen Begriff „Hibakusha“ sollen die betroffenen Menschen nicht in eine Opferrolle gedrängt werden, sondern vielmehr betont werden, dass sie die Überlebenden sind – diejenigen also, die als Zeitzeugen jüngeren Generationen über ihr Schicksal berichten können, damit sich die schreckliche Geschichte nicht wiederholt.

Während des Kalten Krieges wurde der Begriff „Hibakusha“ erweitert und internationalisiert, um auch die Betroffenen der Atomwaffentests im Pazifik, in Nevada, Semipalatinsk und an anderen Testarealen weltweit einzubeziehen. Japanische Hibakusha haben sich aktiv darum bemüht, internationale Kontakte mit anderen Gruppen zu knüpfen – sei es auf den Marschallinseln, in Kasachstan, Russland, den USA oder Französisch-Polynesien. Sie eint das gemeinsame Credo: „No more Hibakusha – Keine weiteren Hibakusha!“

Zwei Seiten einer Medaille

Nach Beginn der Atomkatastrophe in Fukushima im März 2011 bekam der Begriff in Japan eine neue Bedeutung: Nun nannten sich auch die Betroffenen der Atomkatastrophe von Fukushima so. Vielen Menschen wurde erstmals bewusst, dass Atomenergie und Atomwaffen zwei Seiten der selben Medaille sind:

Sowohl Atomwaffen als auch Atomkraftwerke benötigen Uran. Der Uranabbau selbst hat zu zehntausenden Hibakusha geführt, da BergarbeiterInnen und AnwohnerInnen der Uranminen unter radioaktiver Kontamination leiden. Indigene Völker aus fünf Kontinenten, deren Heimat dem Uranabbau zum Opfer fiel, haben sich zum Ziel gesetzt, das Uran künftig dort zu lassen, wo es keinen Schaden anrichten kann: unter der Erde.

Beide Technologien benötigen Urananreicherung. Jedes Land mit einem militärischen Atomprogramm musste für die Produktion von waffenfähigem Material zunächst ein ziviles Atomprogramm aufbauen. Gleichzeitig hat jedes Land mit einem zivilen Atomprogramm die Fähigkeit, Atomwaffen zu entwickeln.

Beide stellen ein Proliferationsrisiko dar. Sobald einmal eine Uranindustrie und eine zivile Atominfrastruktur bestehen, ist der Schritt zur Bombe möglich. Plutonium, Uran und MOX-Brennstoffe werden heutzutage rund um den Globus verschifft und können sowohl für Atomkraftwerke also auch für Atombomben oder -Sprengköpfe genutzt werden.

Sowohl Atomwaffen als auch Atomkraftwerke können Umwelt und Gesundheit schwerwiegend schädigen. Auch ein Unfall in einem AKW oder einer Atomfabrik kann große Mengen Radioaktivität freisetzen, Luft, Böden und Wasser verseuchen und die Gesundheit mehrerer Generationen schädigen.

Beide führen zu immer mehr Atommüll. Für die enormen Mengen strahlender Altlasten der Atomindustrie gibt es keine adäquaten Entsorgungsoptionen. Sie müssen Hunderttausende Jahre gelagert und gesichert werden.

Foto:  © IPPNW Deutsche Sektion Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges / Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.

Austellung: Ein Wa(a)gnis

Kunstinstallation von Andreas Joerißen

In dieser Arbeit wird die Theologie der Philosophie gegenübergestellt. Die (Ge)-Wichtigkeit der einzelnen Lehren in Form von figurativen Darstellungen werden auf einer Waage gestellt, so wird eine Metapher zur bildlichen Darstellung. Da eine mechanische Waage nur mit zwei Elementen Sinn macht, ergibt sich so für die betrachtende Person ein ganzes.

Hier wird sichtbar, dass das offensichtlich schwerere Element das andere gegenüber erhöht. Was nun schwerer wiegt, welches der beiden Themen im Leben jedes einzelnen Menschen eine (ge)-wichtigere Rolle spielt, sollte jeder für sich. Für die betrachtende Person ist es wichtig, zu wissen, dass hier das physikalische gesetzt eine gewichtige Rolle spielt. Offensichtlich ist die Figur des Philosophen um ein Vielfaches schwerer als die Christusfigur.

Die dritte Skulptur soll beide ergänzen, in dieser Arbeit, die den Namen „das Geheimnis“ trägt, finden sich alle Aspekten wieder. Hier geht es um Leben und Tod, um Anfang und um das Ende und das sogar beides gleichzeitig möglich ist, Vorsicht, Schutz und Neugierde vereinen sich und bieten eine Plattform um über das (ge)wichtige im Leben zu Philosophieren – ein Wagnis

„Christusfigur“: Aus Gips, diese Figur habe ich beim Haussperrmüll an der Straße gefunden. Da sie stark beschädigt war, habe ich sie bei der Restaurierung neu angelegt.

„Philosoph“: Diese Skulptur ist aus einem Eichenstammstück gearbeitet und bemalt. Die Eichenhölzer, die ich für meine Arbeiten verwende, stammen meist aus Grenzgebieten, die in den letzten zwei Weltkriegen stark umkämpft waren und somit mit diversen Geschossteilen versehen sind.

Meine Vorstellung dahinter ist, dass die Geschossteile niemanden getötet haben und die Bäume somit möglicherweise Leben gerettet haben, egal welcher Nation die Menschen angehörten.

„Das Geheimnis“: Die Skulptur besteht ebenfalls aus einem Eichenstammstück und hat den gleichen Background wie der Philosoph, was die Verwendung des Holzes angeht. Hier handelt es sich um die Interpretation einer Figur aus einem Gemälde von Hieronymus Bosch (das Weltentriptychon, mittlere Tafel)

Austellungszeit: 13. Juni bis 24. Juli während der Öffnungszeit: 9.00 Uhr bis 19.00 Eintritt frei

Hygienemaßenahmen und Abstandsregelung ist bitte zu beachten.
Foto: Andreas Joerißen

Ausstellung: Vision for Future – Action for Future

Der Aachener Aktionskünstler Sebastian Schmidt reagiert in Kooperation mit „Artists for Future Aachen“ mit einer Kunstaktion auf den Projektstart von „Region AACHEN 2050“ – Netzwerkprojekt für nachhaltiges Leben.

Sebastian Schmidt lädt die Menschen aus Aachen und der Region ein, gemeinsam ein Bild einer wünschenswerten, nachhaltigen Zukunft Aachens zu zeichnen. Hierzu wird am Gemeindehaus St. Foillan ein 5 m breites und 2 m hohes Bild aufgehängt. Alle vorbeigehenden Menschen sind eingeladen, ihre Wünsche und Visionen für die Entwicklung einer nachhaltigen Zukunft der Region Aachen Ausdruck zu verleihen. Mit Stiften, Farben und Pinsel kann das mit einem „klaren Himmel“ grundierten Hintergrundbild beschrieben und bemalt werden. Visionen einer lebenswerten, enkeltauglichen Zukunft werden sichtbar, konkrete Handlungsmöglichkeiten tauchen auf … Gegenseitige Inspirationen und Visualisierungen münden in Gestaltungskraft. Es gibt viele Menschen jeden Alters, die die Notwendigkeit eines Wandels im Umgang mit der Welt und ihrer Ressourcen verstanden haben, und die gerne ihren Teil zur Entwicklung einer nachhaltigen Zukunft Aachens beitragen würden. Viele fühlen sich jedoch auch ohnmächtig ob der Größe dieser Aufgabe. Sie wissen nicht so richtig, was ihr persönlicher Beitrag sein kann, der einen wirksamen Unterschied machen könnte.

„Wenn die Aktion erreicht, dass Menschen gemeinsam über ein zukünftiges Bild ihrer Heimatstadt und Region nachdenken, diffuse Vorstellungen sich zu konkreten Ideen entwickeln und hierbei vielleicht auch noch Menschen zusammenfinden, dann hat die Aktion ihren Sinn erfüllt,“ so Sebastian Schmidt.

Lust und Freude am Mitgestalten einer gesunden und lebenswerten Welt von morgen, in der das Gemeinwohl als Richtschnur dient, werden sich einen kreativen und inspirierenden Weg bahnen, ganz im Sinne von „Vision for Future – Action for Future“.

Das fertiggestellte Bild der Mitmachaktion Vision for Future – Action for Future wird in unserer Kirche in dem Zeitraum vom 26.5. bis 14.6.20 ausgestellt.

Wanderausstellung: Wo sind sie? Kein Mensch verschwindet spurlos

Es ist eine Wanderausstellung zum gewaltsamen Verschwindenlassen von Menschen in Mexiko

Kein Mensch verschwindet spurlos. Zumindest in der Erinnerung der Angehörigen und Freundinnen und Freunde bleiben sie präsent. Unter dem Motto „Kein Mensch verschwindet spurlos“ will diese Ausstellung dem besonders grausamen Verbrechen des gewaltsamen Verschwindenlassens Öffentlichkeit entgegensetzen. Dieses Verbrechen wird in Mexiko seit langem tausendfach begangen, obgleich Regierung und Parlament das Internationale Abkommen zum Schutz aller Personen vor dem Verschwindenlassen ratifiziert haben. Warum werden Menschen Opfer des Verschwindenlassens? Was bedeutet es für die Ehefrauen, Ehemänner, Brüder und Schwestern, Freund_innen und Nachbarn, wenn plötzlich ein Mensch verschwunden ist? Was können Betroffene unternehmen, um ihre Liebsten zu finden?

Das Foto zeigt die der Pädagogischen Hochschule von Ayotzinapa, dem Landlehrerseminar Raúl Isidro Burgos. Die Studenten haben sie in einen Klassenraum verwandelt und warten auf die Rückkehr ihrer verschwundenen Kommilitonen. Denn in der Nacht zum 27. September 2014 wurden 43 Lehramtsstudenten der Pädagogischen Hochschule von Ayotzinapa, Bundesstaat Guerrero, während einer Busfahrt durch die Stadt Iguala von der Polizei gestoppt, beschossen und anschließend angeblich einer organisierten Verbrecherbande übergeben. Sie soll die Studenten getötet und ihre Leichen auf einer Müllhalde verbrannt haben. Diese von der Regierung vertretene „historische Wahrheit“ wird von den Angehörigen und internationalen Expert_innengruppen seit langem stark angezweifelt. Es gibt plausible Erklärungen dafür, dass kommunale Politikerinnen, Polizei und Militär in das Verbrechen verwickelt waren. Das Schicksal der Studenten erregte weltweites Aufsehen.

Foto: © Amnesty International

Ausstellungseröffnung. Das MISEREOR-Hungertuch 2019/2020

Ausstellungseröffnung: Mensch wo bist Du? MISEREOR-Hungertuch 2019/2020.
Frieden – Gemeinschaft – Verantwortung

Uwe Appold führt in die Ausstellung ein.
Gespräch und Betrachtung ihrer Bilder mit den Schülerinnen und Schülern.

Zu dem aktuellen MISEREOR-Hungertuch „Mensch, wo bist du?“ von Uwe Appold, Flensburg, bietet das Hilfswerk Mal-Workshops mit dem Künstler an. Internationale Förderklassen der GHS Aachen-Burtscheid und des Mies-van-der-Rohe-Berufskolleg Aachen haben sich vor diesem Hintergrund kreativ und in globaler Perspektive mit den Themen „Frieden – Gemeinschaft – Verantwortung“ auseinandergesetzt.

Die ausdrucksstarken Bilder der Schülerinnen und Schüler aus dem Nahen Osten und Asien, Afrika, Amerika und Osteuropa, die ihre Heimat verlassen mussten und nun in Aachen leben, erzählen von Verlust und Krieg, aber auch von Türen, die sich öffnen, gemeinsam getragener Verantwortung und der Hoffnung auf Frieden.

Dauer der Ausstellung: 27.02. bis 09.03.2020
Öffnungszeiten: täglich 9.00-19.00 Uhr

Foto: © Dieter Härtl/MISEREOR

Krippenaustellung zum Welt Krippenkongress

Ausstellung „Rurdorfer Krippenfreunde e.V.“

Vertreter aus mehreren internationalen Krippenvereinigungen haben 1952 in Barcelona/Spanien unter der Bezeichnung „UN-FOE-PRAE“ (Universalis Foederatio Praesepistica) eine internationale Vereinigung gegründet, in der Körperschaften aus aller Welt zusammengeschlossen sind, die sich der Förderung der (Weihnachts)-Krippe unter der christlichen weihnachtlichen Botschaft „Gloria in excelsis Deo“ widmen. Heute gehören 21 internationale Krippenverbände zu diesem Weltkrippenverband.

Seit dem Gründungsjahr treffen sich alle vier Jahre die Krippenfreunde aus der ganzen Welt in einem anderen Land zum „Weltkrippenkongress“. Auf dem XX. Kongress in Bergamo im Jahr 2016 hat das Präsidium des Weltkrippenverbandes beschlossen, dass der XXI. Kongress vom 15. bis 19. Januar 2020 in der Euregio Maas-Rhein Aachen stattfindet und damit die Bewerbung des „Verbandes der Krippenfreunde Belgiens“, der niederländischen Vereinigung „Vrienden van de Kerstgroep“ sowie der „Rurdorfer Krippenfreunde e.V.“ um dessen Austragung angenommen. Erstmals in der Geschichte der „UN-FOE-PRAE“ findet die Austragung des Kongresses unter der Leitung von drei Nationen statt.Das Motto dieses Kongresses, der zwar eine große Herausforderung, gleichzeitig aber auch eine noch größere Ehre darstellt, wird „Die Krippe verbindet“ lauten.

Aus Anlass des Kongresses gestalten die „Rurdorfer Krippenfreunde e.V.“ in unserer Kirche eine umfangreiche Krippenausstellung. Es werden ca. 50 bis 60 Krippen zu sehen sein. Alle Krippen wurden von Vereinsmitgliedern und von Kursteilnehmern aus unseren Krippenkursen gestaltet.

  • 12.01.2020 15.00 Uhr Eröffnung mit Segnung der Krippen
  • 15.01.2020 18.00 Uhr Ökumenischer Wortgottesdienst mit Handglockenchor

Foto: Brigitte Goebele

Dem Rudel das Bild erklären – Installation im Hochaltar

Bis zum 07.Oktober 2019 „Dem Rudel das Bild erklären“ Im Vorfeld der Kunstroute hat die Galerie Artco uns dieses Werk zur Verfügung gestellt und angebracht. Zum ersten Mal hat damit ein modernes Kunstwerk im brandgeschädigten Hochaltar der Citykirche einen verwandelnden Platz gefunden. Die Witwe von El LOKO, Frau Regina Loko hat uns versichert, dass ihr Mann sehr damit einverstanden sein würde, wenn sein Werk vorübergehend in einem Altar angebracht würde.

Ein erstmaliger und einmaliger Eindruck wartet auf Sie.