Theater Ludus spielt Pension Schöller
Schauspiel von Carl Laufs und Wilhelm Jacoby (1890)
Philipp Klapproth, ein Mann „in den besten Jahren“, lebt in Widdau in der Eifel. Seine Tante führt ihm auf seinem Landgut den Haushalt, und er genießt das selbstbestimmte Leben ohne Ehefrau. Um die Jahrhundertwende ist die Fahrt in die Großstadt Köln noch ein großes Ereignis. Dementsprechend möchte er an einem Wochenende viele Sehenswürdigkeiten anschauen. Das reicht ihm jedoch nicht. Er bittet seine Kusine, die in Köln lebt, mit ihm gemeinsam eine Soirée in einer Heilanstalt zu besuchen. In ihrer Ratlosigkeit führt ihn Amalie Kissling in die ihr bekannte ‘Pension Schöller‘. Sie weiß, dass dort einige exzentrische Menschen leben, die mit ihrem außergewöhnlichen Temperament alles andere als ‚normal‘ erscheinen. Die Großwildjägerin, die Schriftstellerin, der Major in Pension und die Schauspielerin mit Sprachfehler sind für Philipp Klapproth ein Erlebnis und er ist froh, dass sie in der Pension Schöller sicher aufgehoben sind….
Alle Bewohner machen sich der Reihe nach auf den Weg, ihn in Widdau zu besuchen. Philipp Klapproth vermutet, dass sie ausgebrochen sind und sperrt sie auf seinem Landgut ein.
Pension Schöller ist eine spritzige Komödie.
Trotzdem bleibt am Ende die Frage: Wer oder was ist normal? Darf ich in der Gesellschaft auffallen, oder muss ich mich so anpassen, dass alle ‚gleich‘ erscheinen. Alle sind grau, alle sind weiß oder alle bunt und unterschiedlich?!
Eintritt frei – Spenden erbeten
Foto: Hermann-Josef Polzin
Theater Ludus spielt Pension Schöller
Schauspiel von Carl Laufs und Wilhelm Jacoby (1890)
Philipp Klapproth, ein Mann „in den besten Jahren“, lebt in Widdau in der Eifel. Seine Tante führt ihm auf seinem Landgut den Haushalt, und er genießt das selbstbestimmte Leben ohne Ehefrau. Um die Jahrhundertwende ist die Fahrt in die Großstadt Köln noch ein großes Ereignis. Dementsprechend möchte er an einem Wochenende viele Sehenswürdigkeiten anschauen. Das reicht ihm jedoch nicht. Er bittet seine Kusine, die in Köln lebt, mit ihm gemeinsam eine Soirée in einer Heilanstalt zu besuchen. In ihrer Ratlosigkeit führt ihn Amalie Kissling in die ihr bekannte ‘Pension Schöller‘. Sie weiß, dass dort einige exzentrische Menschen leben, die mit ihrem außergewöhnlichen Temperament alles andere als ‚normal‘ erscheinen. Die Großwildjägerin, die Schriftstellerin, der Major in Pension und die Schauspielerin mit Sprachfehler sind für Philipp Klapproth ein Erlebnis und er ist froh, dass sie in der Pension Schöller sicher aufgehoben sind….
Alle Bewohner machen sich der Reihe nach auf den Weg, ihn in Widdau zu besuchen. Philipp Klapproth vermutet, dass sie ausgebrochen sind und sperrt sie auf seinem Landgut ein.
Pension Schöller ist eine spritzige Komödie.
Trotzdem bleibt am Ende die Frage: Wer oder was ist normal? Darf ich in der Gesellschaft auffallen, oder muss ich mich so anpassen, dass alle ‚gleich‘ erscheinen. Alle sind grau, alle sind weiß oder alle bunt und unterschiedlich?!
Eintritt frei – Spenden erbeten
Foto: Hermann-Josef Polzin
FAUST 2
Faust wacht nach einem langen Schlaf des Vergessens auf. An Mephistos Seite betritt er nun die ‚große Welt‘, einen Kaiserhof, an dem Korruption und Misswirtschaft herrschen. Auf Wunsch des Kaisers präsentiert Faust „Helena und Paris“ als magisches Spiel. Als er Helena umarmen will, wird er von einer Explosion getroffen. Mephisto führt den bewusstlosen Faust in sein altes Studierzimmer zurück. Dort hat Wagner in der Zwischenzeit den Humunkulus erschaffen, der Faust und Mephisto ins antike griechische Fabelreich führt. Faust trifft seine Helena; die beiden heiraten. Sie haben einen Sohn, Euphorion. Doch das Glück währt nur kurz, Euphorion stürzt in seinem Übermut zu Tode und reißt Helena mit sich. Mephistos Zitat aus Faust / 1. Teil kommt in Erinnerung: „ Ich bin der Geist, der stets verneint! / Und das mit Recht: Denn alles, was entsteht, / Ist wert, dass es zugrunde geht. „ Fausts letztes Projekt ist die Landgewinnung aus dem Meer; seine Vision ist ein freies Volk auf freiem Land. Als Faust schließlich sagt, dass die Erfüllung dieses Traumes ihn Ruhe finden lassen würde, glaubt Mephisto sich endlich am Ziel.
Warum Faust am Ende gerettet wird, erklären die Engel in der Schlussszene: „ Wer immer strebend sich bemüht, / Den können wir erlösen.„
Eintritt frei
Es gilt die aktuelle Corona-Verordnung
Foto: Hermann-Josef Polzin
FAUST 2
Faust wacht nach einem langen Schlaf des Vergessens auf. An Mephistos Seite betritt er nun die ‚große Welt‘, einen Kaiserhof, an dem Korruption und Misswirtschaft herrschen. Auf Wunsch des Kaisers präsentiert Faust „Helena und Paris“ als magisches Spiel. Als er Helena umarmen will, wird er von einer Explosion getroffen. Mephisto führt den bewusstlosen Faust in sein altes Studierzimmer zurück. Dort hat Wagner in der Zwischenzeit den Humunkulus erschaffen, der Faust und Mephisto ins antike griechische Fabelreich führt. Faust trifft seine Helena; die beiden heiraten. Sie haben einen Sohn, Euphorion. Doch das Glück währt nur kurz, Euphorion stürzt in seinem Übermut zu Tode und reißt Helena mit sich. Mephistos Zitat aus Faust / 1. Teil kommt in Erinnerung: „ Ich bin der Geist, der stets verneint! / Und das mit Recht: Denn alles, was entsteht, / Ist wert, dass es zugrunde geht. „ Fausts letztes Projekt ist die Landgewinnung aus dem Meer; seine Vision ist ein freies Volk auf freiem Land. Als Faust schließlich sagt, dass die Erfüllung dieses Traumes ihn Ruhe finden lassen würde, glaubt Mephisto sich endlich am Ziel.
Warum Faust am Ende gerettet wird, erklären die Engel in der Schlussszene: „ Wer immer strebend sich bemüht, / Den können wir erlösen.„
Eintritt frei
Es gilt die aktuelle Corona-Verordnung
Foto: Hermann-Josef Polzin
