Wie den Frieden miteinander leben?

Ein Hoffnungsbild für die Ukraine im Zeichen der Menschenrechte

Im fünften Jahr des völkerrechtswidrigen russischen Krieges gegen die Ukraine bestimmt weiterhin systematische Zerstörung die Realität im angegriffenen Land. Sie gilt auch der zivilen Infrastruktur und Heizkraftwerken. Damit trifft sie die Lebensgrundlagen der Bevölkerung. Sie fordert ihrem Alltag immer neue Opfer ab, bis hin zu Versehrten und Toten. Zudem zielt sie darauf, die Menschen zu demoralisieren, zu traumatisieren, zur Flucht zu bewegen.
Wir wollen es angesichts solcher strategischer Versuche der Zermürbung der Würde des Menschen wagen, im Zeichen der Menschenrechte ein Bild der Hoffnung für die Ukraine zu skizzieren.

Herzliche Einladung bei freiem Eintritt zu einem Impuls-Referat, einer menschenrechtlichen Einordnung, einer Andacht, der Musik des Ukrainischer Chors „Paragraph 24“ und einem ukrainischen Imbiss als kulinarischem Ausklang.

Die Veranstaltung ist eine Kooperationsveranstaltung von Amnesty International, der Evangelischen und Katholischen Kirche, der Save me-Kampagne, dem Verein Ukrainer in Aachen e.V. und dem Deutsch-Ukrainischen Verein Deutsche Perspektive e.V.

Kaffeeklatsch für die Nachbarschaft

Am Donnerstag, den 23. Juli, von 15 bis 18 Uhr, laden zwei Architekturstudentinnen der RWTH Aachen die Nachbarschaft zum Zusammenkommen ein. Ein entspannter Nachmittag bei Kaffee und Kuchen im Hauptraum von St. Nikolaus. Im Mittelpunkt steht eine einfache Frage: Wo kommt man in Eurer Nachbarschaft gern zusammen, und welche Treffpunkte fehlen noch? Bei kleinen Mitmach-Aktionen lassen sich Lieblingsorte zeigen und eigene Ideen festhalten. Was dabei zusammenkommt, fließt in ein Masterprojekt an der RWTH ein und wird an die Stadt Aachen weitergegeben. Alle sind herzlich willkommen, ob Nachbarn, Laden oder Verein, ob jung oder alt. Wer mag, bringt einen Kuchen mit (bitte ohne Kühlbedarf!).
Der Eintritt ist frei.
Foto: Janina Schumann

Wollsammeltag für das „Stricken gegen die Kälte“

24. Wollsammeltag für das „Stricken gegen die Kälte“

Wir brauchen wieder Wolle!

Sie bringen Tod, Kälte, Dunkelheit und Zerstörung: Mit teilweise hunderten Drohnen und Raketen greift Russland immer wieder systematisch die ukrainische Energieversorgung an. Die Folgen für die Zivilbevölkerung sind und waren verheerend. Zivilpersonen berichteten von einem eisigen Winter ohne Heizung, Strom oder fließendes Wasser – während die Bombardierungen unvermindert weitergehen.

Vom 25. Oktober 2025 bis zum 15. Januar 2026 hat der ukrainische Sicherheitsdienst mindestens 256 Luftangriffe auf Einrichtungen der Strom- und Wärmeversorgung dokumentiert. Wärmekraftwerke, Umspannwerke und kritische Übertragungsknotenpunkte gehörten zu den Hauptangriffszielen. Dadurch wurde die Aufrechterhaltung einer stabilen Energie- und Wärmeversorgung während des letzten Winters erheblich beeinträchtigt.

Auch wenn wir natürlich hoffen, dass der Krieg in der Ukraine bald zu Ende ist, auf Unterstützung wird die Bevölkerung weiterhin angewiesen sein. Dazu möchten wir einen Beitrag leisten und über persönliche Kontakte Wolle und fertige Wollsachen in die Ukraine schicken. Dafür bitten wir um Ihre Wollspenden.

Die Wollsammeltage für das Strickcafé „STRICKEN GEGEN DIE KÄLTE“ der Save-me-Kampagne www-save-me-aachen.de sind eine Aktion von Amnesty International, der Citykirche Aachen und den Katholik:innenräten der Regionen Aachen-Stadt und -Land.

Amnesty International: Postkartenaktion zum 1. Mai

Wie schon in den vergangenen Jahren stellt die IG Metall im Rahmen ihrer Kooperation mit Amnesty International zum 1. Mai Soli-Postkarten für inhaftierte Gewerkschafter*innen zur Verfügung.

In diesem Jahr richtet sich der Protest gegen die Inhaftierung von Volha Brytsikava (ehemalige Vorsitzende der unabhängigen Gewerkschaft in der Ölraffinerie Naftan; Belarus) und Lee Cheuk-yan (ehem. Generalsekretär des unabhängigen Gewerkschaftsbundes von Hongkong), die aufgrund ihres gewerkschaftlichen Engagements – teilweise ohne rechtskräftige Verurteilung – seit Jahren inhaftiert sind.

Die Postkarten liegen auf einem Infotisch in der Citykirche aus und können dort während der Öffnungszeiten der Citykirche (täglich 9 bis 19 Uhr) unterschrieben und in den gelben Amnesty-Briefkasten eingeworfen werden.

Wir freuen uns über eine hohe Beteiligung an der Aktion und danken für alle Unterstützung!

Amnesty International: Briefmarathon

Schreib für Freiheit! – Der nächste Briefmarathon findet vom 12. November bis zum 22. Dezember 2025 hier in der Citykirche statt – SEI DABEI

Der Briefmarathon ist die größte Menschenrechtsaktion der Welt und bringt in jedem Jahr Hundertausende Menschen zusammen, die sich gemeinsam gegen Menschenrechtsverletzungen einsetzen. Sie schreiben Millionen Briefe und E-Mails, verfassen Social Media Posts und unterzeichnen Petitionen, um Menschen und Organisationen zu unterstützen, deren Menschenrechte verletzt oder gefährdet werden.

Wir erleben eine Zeit, in der die Freiheit immer mehr bedroht wird: Menschen, die ihre Meinung sagen oder ihre Rechte gegenüber Regierungen oder Unternehmen einfordern, sind in Gefahr, willkürlich festgenommen, verfolgt, misshandelt, gefoltert oder sogar getötet zu werden. Sie brauchen unsere Solidarität und unseren Schutz!

Machen Sie mit! Petitionen, Briefe und Solidaritätspostkarten liegen zum Unterschreiben bereit und können in den großen, gelben Amnesty-Briefkasten eingeworfen werden. Die Briefe und Karten werden dann an die entsprechenden Behörden weitergeleitet.

Egal, wie Sie beim Briefmarathon mitmachen – Sie können Menschen auf der ganzen Welt befreien, ihre Rechte sichern, ihnen Hoffnung geben und sogar ihr Leben retten. Wenn nicht nur ein Brief oder eine Mail, sondern unzählige aus aller Welt ankommen, kann Ihre Botschaft viel bewegen.

23. Wollsammeltag für das „Stricken gegen die Kälte“

Wir brauchen wieder Wolle!

Katzen haben in Afghanistan mehr Freiheiten als Frauen!

(Die Schauspielerin Meryl Streep bei der Veranstaltung „Die Inklusion von Frauen in die Zukunft Afghanistans“ am Rande der Generalversammlung der Vereinten Nationen (UNGA) am 14. September 2024 in New York.)

Afghanistan, Beginn des 21. Jahrhunderts: Das Land leidet unter einer Ideologie extremer Unterdrückung aller Frauen, die eine dumpfe Männerherrschaft rücksichtslos durchzusetzen sucht. Mädchen und Frauen werden mit religiösen und patriarchalen Begründungen ihrer Würde und aller demokratischen Rechte beraubt und aus allen Entwicklungen und Entscheidungen der afghanischen Gesellschaft ausgeschlossen.

Doch – die Frauen geben nicht auf. Sie zeigen uns, dass Widerstand möglich ist. Das möchten wir unterstützen und über persönliche Kontakte Wolle und fertige Wollsachen nach Afghanistan schicken. Dafür bitten wir um Ihre Wollspenden.

22. Wollsammeltag für das „Stricken gegen die Kälte“

Ihre Wollspenden benötigen wir um weiter Wollsachen in den Libanon und in die Ukraine zu schicken.

Im Libanon hat sich die Situation der syrischen und palästinensischen Flüchtlinge weiterhin verschlechtert. Neben den rund 1.5 Millionen syrischen Flüchtlingen und ca. 450 000 palästinensischen Flüchtlinge die der Libanon beherbergt, wurden im vergangen Konflikt mit der israelischen Armee rund 37 libanesische kleinstädte und über 40 000 Wohneinheiten komplett zerstört. Ein großer Teil der hilfsbereiten und gastfreundlichen libanesischen Bevölkerung musste aufgrund der Zerstörung ihrer Wohnungen selber flüchten. Das stellt den ohnehin schon geschwächten und überforderten libanesischen Staat vor Herausforderungen die er ohne Hilfe aus dem Ausland nicht bewältigen kann.

Am 24. Februar 2022 begann die Invasion russischer Truppen in die Ukraine. Seitdem dauert der Angriffskrieg Russlands mit zunehmender Härte und Zerstörung an. Es handelt sich um eine der größten Vertreibungskrisen der Welt.

Im Strickcafé der Save-me-Kampagne wurden bereits Wollsachen über zuverlässige, persönliche Kontakte sowohl in den Libanon, als auch in die Ukraine geschickt.
Dass unsere Hilfe ankommt zeigt das Foto, das ein Freund von uns in Beirut vor einem zerstörten Wohngebäude gemacht hat. Wir haben die Decke wieder erkannt, die von uns verpackt und verschickt wurde.
Im kommenden halben Jahr möchten wir weiter für Flüchtlinge im Libanon und in der Ukraine handarbeiten. Dafür bitten wir um Ihre Wollspenden.

Amnesty International: Briefmarathon

Der Briefmarathon ist die größte Menschenrechtsaktion der Welt und bringt in jedem Jahr Hundertausende Menschen zusammen, die sich gemeinsam gegen Menschenrechtsverletzungen einsetzen. Sie schreiben Millionen Briefe und unterzeichnen Petitionen, um Menschen und Organisationen zu unterstützen, deren Menschenrechte verletzt oder gefährdet werden.

Wir erleben eine Zeit, in der die Freiheit immer mehr bedroht wird: Menschen, die ihre Meinung sagen oder ihre Rechte gegenüber Regierungen oder Unternehmen einfordern, sind in Gefahr, willkürlich festgenommen, verfolgt, misshandelt, gefoltert oder sogar getötet zu werden. Sie brauchen unsere Solidarität und unseren Schutz!

In diesem Jahr stehen erneut mutige Menschen im Mittelpunkt, die sich gegen Ungerechtigkeit und Unterdrückung wehren. Ihre Geschichten sind inspirierend und erinnern uns daran, dass jeder von uns die Fähigkeit hat, etwas zu bewegen. Indem du am Briefmarathon teilnimmst, bist du Teil einer globalen Bewegung, die sich für Freiheit, Gleichheit und Menschenwürde einsetzt.

Jeder Brief zählt! Denn jeder Brief kann dabei helfen, Folter zu verhindern, Menschen vor unfairen Prozessen zu schützen und Leben zu retten.

Machen Sie mit! Briefe und Solidaritätspostkarten liegen zum Unterschreiben bereit und können in den großen, gelben Amnesty-Briefkasten eingeworfen werden. Die Briefe und Karten werden dann an die entsprechenden Behörden weitergeleitet.

Begegnung mit dem Projekt LustAufLife

Georg Helmes, Initiator und Leiter des Projektes, Kulturaktivist, ehrenamtlicher Stadtmacher, stellt das Projekt vor und teilt seine Erfahrungen, dass es tatsächlich möglich ist, mit solchen Aktivitäten das Zusammenleben in Aachen nachhaltig zu bereichern. In vielen Gesprächen hatte er herausgehört, dass es für diese Nutzung einen hohen Bedarf gibt. Das hat ihn motiviert mit vielen Mitmacher*innen, den leerstehenden Raum für Initiativen, Gruppen, Veranstaltungen zu öffnen und ein stattliches Programm auf die Beine zu stellen.

Gedenkveranstaltung zum Jahrestag des Abwurfs der Atombombe auf Hiroshima

Am 6. und 9. August 2024 jähren sich die beiden ersten Atombombenabwürfe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki zum 79. Mal. Sie haben zusammen mit den über 2000 Atomtests nicht nur hunderttausende Menschenleben auf grausamste Weise vernichtet, sondern bis heute zu ein unendliches, menschliches Leid durch schwerste chronische Folgeerkrankungen sowie Schäden durch erhöhten Strahleneintrag in der Natur verursacht.

Diskussionsrunde und Plakataktion zum Bürgerantrag einer Platzbennenung in „Hiroshimaplatz“. Anschließend Demonstration zum Markt.