Geschichte
Im Sommer 2002 beginnt die schrittweisen Umgestaltung der zentral gelegenen Nikolauskirche für die Belange passantenorientierter Arbeit. Die Herausnahme der Kirchenbänke schafft freien Raum, die Reaktivierung eines vermauerten Eingangs Offenheit zur Fußgängerzone. Von nun an wird St. Nikolaus in der Öffentlichkeit immer mehr als ökumenische Citykirche wahrgenommen und verstanden.
Nach Weggang des Pastors im Sonderdienst errichtet die Evangelische Kirchengemeinde im August 2006 schließlich eine feste Stelle für „Citykirchenarbeit als Pfarrdienst der Innenstadtgemeinde“ (50%) und verankert damit CitySeelsorge fest in der eigenen Struktur. Auch das Bistum Aachen hat die Personalstelle inzwischen fest im Strukturplan verankert. Mit Fertigstellung wichtigerHintergrundräume an der Citykirche im Dezember 2007 ist ein weiterer Entwicklungsschritt geschafft.
Im Jahre 1989 setzen sich Dompropst Dr. Hans Müllejans und Regionaldekan Dr. Toni Jansen zusammen, um eine zentrale Fronleichnamsprozession aller Innenstadtpfarren zu erreichen. Dieser Impuls wird zur Initialzündung für eine "AG Innenstadtpastoral", zu der neben den katholischen Pfarrern bald auch Pfarrgemeinderatsvertreter und die evangelischen Pfarrer der City eingeladen sind. Ein erster konkreter Schritt ist die Einstellung eines "Mitarbeiters für pastorale Öffentlichkeitsarbeit", der fünf Jahre wirkt.
Eine Wiederbelebung der Idee gibt es im Herbst 1997, als das Bistum Aachen eine pastorale Projektstelle mit einem Pastoralreferenten besetzt. In den folgenden Jahren verständigt sich die Innenstadtkonferenz auf gemeinsame Ziele und schafft2001 mit der Gründung des Kirche für die Stadt e.V. eine tragfähige Basis für das ökumenische Projekt. Im gleichen Jahr richtet die evangelische Kirche erstmals eine befristete „Pastorenstelle im Sonderdienst“ ein, u.a. für CitySeelsorge.



